Theater und Orchester Heidelberg

Lilli-Hannah Hoepner

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Lilli-Hannah Hoepner, geboren 1980 in Berlin, studierte 2001 bis 2005 Regie an der Otto-Falckenberg-Schule in München und schloss das Studium mit einer eigenen Bearbeitung der »Antigone« ab. Sie arbeitete als Regieassistentin an den Münchner Kammerspielen und am Schauspiel Frankfurt, wo sie »Hundeherz» nach Michail Bulgakow und »Herr Ich und andere Absurditäten«, eine Collage von Kammerstücken von Jean Tardieu, inszenierte. 2009 inszenierte sie die Uraufführung des Musiktheaterstückes »Der Wilhelmine-Code« im Markgrafentheater Erlangen und die elfte Reise der Sterntagebücher von Stanislaw Lem am Theater Konstanz. Ihre Uraufführungsinszenierung von »Himmelangst« von Daniela Dröscher am Schauspielhaus Bochum wurde 2010 zu »Radikal Jung – Das Festival junger Regisseure« ans Münchner Volkstheater eingeladen. 2010 bis 2012 inszenierte sie am Theater Augsburg »Einsame Menschen« von Gerhart Hauptmann, »Die kleine Hexe« von Otfried Preußler und »We are Camera/Jasonmaterial« von Fritz Kater. An der Neuköllner Oper brachte Lilli-Hannah Hoepner die Uraufführung von Simon Stockhausens und Bernhard Glocksins »Rheingold Feuerland« und die deutsche Erstaufführung der »Opera do malandro« von Chico Buarque in eigener Übersetzung auf die Bühne. Am Theater Osnabrück inszenierte sie unter anderem die Uraufführung von Ekat Cordes’ »Aproposkalypse« (2012) und Georg Büchners »Woyzeck« (2013) in der Bearbeitung von Tom Waits. Sie arbeitet seit 2012 regelmäßig am Theater Aachen, wo sie unter anderem Wolfgang Herrndorfs »Tschick«, Henrik Ibsens »Nora oder ein Puppenheim« und »Furor« von Lutz Hübner und Sarah Nemitz inszenierte. Am Hessischen Landestheater Marburg führte sie Regie bei »Die Ereignisse« von David Greig (2015) und »Atmen« von Duncan McMillan (2016). 2019 entstand ihre Inszenierung von Sibylle Bergs »Und jetzt: Die Welt!« am Staatstheater Augsburg. Lilli-Hannah Hoepner arbeitet zudem regelmäßig in Brasilien. Am Theater und Orchester Heidelberg führt Lilli-Hannah Hoepner erstmals Regie bei den Heidelberger Schlossfestspielen 2020, wo sie »Das Spiel von Liebe und Zufall« von Pierre Carlet de Marivaux im Dicken Turm inszenieren wird.