Theater und Orchester Heidelberg
Foto Sebastian Bühler

Luise Voigt

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Die 1985 geborene Regisseurin, Autorin und Medienkünstlerin studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen. 2005 erhielt sie den Weimarer Hörspielpreis für ihr Erstlingswerk »Weltall-Erde-Mensch«, entstanden im Rahmen eines Hörspielseminars bei Heiner Goebbels im ersten Studienjahr. Es folgen Videoinstallationen und weitere Hörspiele, u. a. für Hessischen Rundfunk und SWR. 2009 wird sie Stipendiatin an der Akademie der Künste Berlin in der Sektion Film- und Medienkunst, wo sie Videoinstallationen und Performancearbeiten ausstellt. 2009 entsteht in Zusammenarbeit mit dem ZKM Karlsruhe sowie der Jungen Ensemble Modern Akademie in eigener Regie ihr Libretto-Erstlingswerk »an meiner statt«, eine Musiktheaterperformance. 2010 ist sie Regieassistentin und Videokünstlerin für Heiner Goebbels’ szenisches Konzert »Industry&Idleness« mit dem Collegium Novum am Schauspielhaus Zürich. 2011 wird sie mit ihrer Diplominszenierung »Exit Lear« für das Treibstoff-Festival in Basel ausgewählt. 2012 produziert sie für den SWR eine Fortsetzung ihres prämierten Hörspiels »Weltall-Erde-Mensch« und eröffnet das Freischwimmer-Festival in den Sophiensaelen Berlin mit ihrem Musiktheaterabend »Ausbrennen – Songs von der Selbstverwertung oder Melodien für den Feierabend«, 2013 entsteht die gleichnamige Hörspielversion im SWR. Für »Herztier« in der Inszenierung von Mario Portmann am Theater Konstanz übernimmt sie im selben Jahr Video, Musik und Ausstattung.
2014 entwickelt Luise Voigt eine musikalische Form des O-Ton-Theaters mit dem Residenzprojekt »The Black Hole Theatre« der Gruppe huRRa!! in Kooperation mit dem Schauspiel Leipzig und dem Landestheater Marburg. 2015 produziert sie eine Hörspielversion beim SWR, die von der Akademie der darstellenden Künste als Hörspiel des Monats Juni 2015 ausgezeichnet wird. Ebenfalls 2015 inszeniert sie am Staatstheater Oldenburg in eigener Fassung »Krieg der Welten« nach dem berühmten Hörspiel von Orson Welles, eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2016. 22016|17 inszenierte Luise Voigt »Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten« von Johann Wolfgang von Goethe am Theater Bonn. Nach der Uraufführung »Wo die Barbaren leben« im Botanischen Garten der Universität Heidelberg in der Spielzeit 2017|18 inszeniert Luise Voigt mit »Animal Farm – Farm der Tiere« zum zweiten Mal am Theater und Orchester Heidelberg.