Theater und Orchester Heidelberg

Matthias Koziorowski

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Matthias Koziorowski stammt aus Essen, wo er an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Ks. Wolfgang Millgramm studierte. Seine musikalische Ausbildung konnte er ferner durch Meisterkursbesuche bei Helen Donath, Janet Williams, Olaf Bär, Anja Harteros und Andreas Homoki komplettieren. Derzeit wird er von Prof. Susanne Schimmack betreut. Ab der Saison 2018/19 gehört er dem Ensemble der Oper Halle an und ist hier unter anderem als Max (»Der Freischütz«), Vasco da Gama (»L’Africaine«) und Fritz (»Die Großherzogin von Gerolstein«) zu erleben sowie alternierend als Solist in einer szenischen Version von Giuseppe Verdis Requiem. Gastengagements führen Herrn Koziorowski in der aktuellen Spielzeit außerdem mit Verdis Requiem nach Lübeck, und als Hexe (»Hänsel und Gretel«) erneut an die Staatsoperette Dresden. Von 2015 bis 2018 gehörte der junge Tenor dem Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin an und sang dort u. a. Cassio (»Otello«), den 1. Fremden (»Der Vetter aus Dingsda«), Bob Boles (»Peter Grimes«), den schönen Herrn Hermann (Hindemiths »Neues vom Tage«), Tony (»West Side Story«) sowie die vier Diener-Partien in »Hoffmanns Erzählungen« und Freddy (»My fair Lady«). Bereits in seiner ersten Saison wurde er dort mit dem renommierten Nachwuchspreis »Conrad-Ekhof-Preis der Gesellschaft der Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin e. V.« ausgezeichnet. Matthias Koziorowski ist auch im Konzertbereich aktiv und übernahm bereits mehrfach das Tenor-Solo in Beethovens 9ter Sinfonie. Zuletzt auf Einladung von Steven Sloane bei den Bochumer Symphonikern. Außerdem sang er u. a. den Schwan in »Carmina Burana«, Mozarts Requiem, Haydns Schöpfung, Mendelssohns Lobgesang und Mahlers »Lied von der Erde«. Seine Konzerttätigkeiten führten ihn bisher ins Konzerthaus Dortmund, die Philharmonie Essen, in den Berliner Dom, die Düsseldorfer Tonhalle und in die Elbphilharmonie.