Theater und Orchester Heidelberg

Pablo Chemor

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Pablo Chemor wurde am 1981 in Mexiko City geboren, wo er Klavier und Musiktheorie am CIEM (Centro de Investigación y Estudios de la Música) studierte. Als Mitglied der mexikanischen Folkloregruppe Ofrenda tourte er seit seiner Kindheit durch Asien und Europa. 1997 startete er sein Bachelor-Studium der Komposition. Nach zwei Jahren als Stipendiat des United World Colleges in Wales nahm er Klavierunterricht bei Guadalupe Parrondo und begann 2001 sein Studium der Komposition am King’s College London, wo er Kurse bei George Benjamin, Silvina Milstein und Jonathan Cole besuchte und zudem Weltmusik und Musiktheorie studierte. 2003 nahm er am Bartók-Seminar in Szombathely, Ungarn, unter der Leitung von Jonathan Harvey und Marco Stroppa teil. Vier Jahre lang übernahm Pablo Chemor die künstlerische Programmleitung des mexikanischen Festivals Instrumenta Oaxaca, 2013 war er künstlerischer Direktor des Festivals Sonoro in Morelos, Mexiko. Er nahm Schauspielunterricht in La Casa del Teatro in Mexiko-Stadt.

Derzeit komponiert und produziert er Musik für Film und Theater, zudem ist er Professor des Musik-Bachelors an der Academia de Arte de Florencia in Mexiko-Stadt. Er komponierte unter anderem die Musik für die Spielfilme »Marea de arena« (2009) von Gustavo Montiel und »Elvira« (2014) von Manolo Caro und steht als Musiker und Schauspieler für zahlreiche Produktionen auf der Bühne. Unter anderem arbeitete er mit Hector Bourges (»Estado fallido«), Melissa Saavedra (»Los pájaros perdidos«) Mauricio García Lozano (»Las relaciones sexuales de Shakespeare y Marlowe«, »Salomé«, »Ricardo III«, »Medida por medida«, »Romeo y Julieta«, »Macbeth«), Juliana Faesler, Clarissa Malheiros (»El rey se muere«), Alonso Ruizpalacios (»El beso«, »Reincidentes«), Alejandro Ricaño (»Hotel Good Luck«) und Alonso Íñiguez (»Noche de reyes«, »Romeo y Julieta de Bolsillo«) . Er lebt in Mexiko-Stadt und Los Angeles. Am Theater und Orchester Heidelberg gastiert Pablo Chemor als Pianist in »La flauta mágica/Die Zauberflöte«.