Theater und Orchester Heidelberg

Ray Chenez

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In der Saison 2016|17 hatte Ray Chenez sein Rollendebüt als Nerone in Monteverdis L’Incoronazione di Poppea (am Theater Bielefeld), sein Debüt als Hunahpú in Purcells The Indian Queen unter dem Dirigat von Teodor Currentzis (am Grand Théâtre de Genève u. a.) und singt erstmals in London, als Olinto in Hasses Demetrio (in der Cadogan Hall). Ray Chenez hatte sein höchst erfolgreiches Europadebüt in der Rolle der Marzia in Leonardo Vincis Catone in Utica neben Max Emanuel Cencic und Franco Fagioli (an der Opéra Royal de Versailles, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, am Theater an der Wien, beim Bergen International Festival und beim George Enescu Festival). Weitere Rollen der vergangenen Saisons waren Nutrice und Amore in Luigi Rossis Orfeo, Athamas in Händels Semele, Cherubino in Le nozze di Figaro, Achille in Luigi Cherubinis Ifigenia in Aulide und the Sorceress in Purcells Dido and Aeneas. In der Saison 2015|16 sang er erstmals ein Konzert in der Carnegie Hall mit Bernsteins Chichester Psalms. Er hatte ein Solo-Konzert mit Vivaldis Nisi Dominus, begleitet von Mercury: The Orchestra Redefined. In vergangenen Saisons gab er Konzerte mit dem Repertoire von Vivaldi, Händel, Bach und Bernstein. Ray Chenez wurde in Lockport, NY (USA) geboren, und schloss sein Gesangsstudium an der State University of New York in Fredonia und an der Florida State University ab. Er war Studiosänger an der Opera Santa Barbara in Kalifornien, mit der Titelrolle in Glucks Orphée et Eurydice. Er ist der Gewinner des George London Awards, der Metropolitan Opera National Council District Auditions und mehrerer weiterer Wettbewerbe.

2017|18

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