Theater und Orchester Heidelberg
Foto Marco Borggreve

Simone Rubino

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Simone Rubino entfacht in seinen Konzerten ein virtuoses Feuerwerk an ungehörten Klangfarben und rhythmischer Präzision – gleichzeitig verblüfft er mit einem empfindsamen und differenzierten Stil. Gleich zu Beginn der Saison 2018|19 brachte Simone Rubino gemeinsam mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester ein neues Werk für Perkussion und Orchester des israelisch-amerikanischen Komponisten Avner Dorman in der Elbphilharmonie zur Uraufführung. Ein weiterer Höhepunkt ist seine Residenz beim BR Münchner Rundfunkorchester. Des Weiteren gibt Simone Rubino sein Debüt beim SWR Symphonieorchester unter Francesco Angelico sowie beim Netherlands Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Joshua Weilerstein. Kürzlich kehrte er zurück zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, mit dem Rubino unter der Leitung von Elim Chan James MacMillans »Veni, veni, Emmanuel« zur Aufführung brachte. Dazu setzt er seine Zusammenarbeit mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI und dem Komponisten Tan Dun fort. Sein Debütalbum »Immortal Bach« stellt die Bearbeitung Bachs dritter Cello-Suite für Marimba zeitgenössischen Werken u. a. von Piazzolla, Xenakis, Boccadoro und Cage gegenüber. Der junge Italiener, der 2014 fulminant den ARD-Musikwettbewerb gewonnen hat und 2016 den Crédit Suisse Young Artists Award im Rahmen des Lucerne Festivals erhielt, läutet eine neue Ära von Schlagzeugern ein, die sich mittlerweile im klassischen Konzertbetrieb etabliert haben. 1993 in Turin geboren, studierte Simone Rubino zunächst in seiner Heimatstadt am Konservatorium Giuseppe Verdi, ehe er nach München zu Peter Sadlo wechselte.