Theater und Orchester Heidelberg

Timo Dentler

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Timo Dentler, geboren in Ulm, studierte Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Kneidl, dessen Meisterschüler er wurde. 1996 erhielt er den Markus-Lüpertz-Preis der Kunstakademie Düsseldorf. Seine ersten Engagements hatte er als Bühnenbild- und Kostümbildassistent am Berliner Ensemble, an der Oper Frankfurt, bei den Wiener Festwochen und an den Münchner Kammerspielen. Er arbeitete in der Zeit eng mit Peter Zadek und Peter Palitzsch zusammen.
Seit 1999 ist Timo Dentler international als Bühnen- und Kostümbildner tätig, unter anderem für die Staatsoper Stuttgart (Klaus Zehelein), das Zürcher Schauspielhaus, die Bregenzer Festspiele, das Nationaltheater Mannheim, das Staatstheater Nürnberg, das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Kölner Schauspielhaus, das Staatstheater am Gärtnerplatz München, die Oper Graz, das Staatstheater Mainz, das Staatstheater Wiesbaden sowie für die Theater von Augsburg, Bremen, Bern, Luzern und Freiburg.
Seit 2002 verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Okarina Peter, mit der er gemeinsam 2009, 2011, 2013 und 2016 von der Fachzeitschrift »Opernwelt« als bester Bühnenbildner sowie 2011 und 2016 als bester Kostümbildner nominiert wurde. An der Semperoper Dresden debütierte er 2011 mit der Ausstattung für »Simplicius Simplicissimus«. In den Jahren darauf folgten dort Bühnenbild und Kostüme für Ernst Kreneks »Das geheime Königreich«, die Uraufführung »Karl May, Raum der Wahrheit« von Manos Tsangaris und Marcel Beyer und »R. Hot bzw. die Hitze« von Friedrich Goldmann.
Am Theater Bielefeld arbeitete er viele Jahre im Team mit dem Opernregisseur Nicholas Broadhurst.
Zuletzt entwarf er Bühne und Kostüme für »Der Zwerg« am Theater Chemnitz, »Il barbiere di Siviglia« an der Oper Graz, »Le Nozze di Figaro« an der Oper Bonn sowie für die Inszenierungen von Peter Konwitschny »Lady Macbeth von Mzensk« an der Königlichen Oper Kopenhagen, »Boris Godunow« am Staatstheater Nürnberg und an der Oper Göteborg. Mit Volker Schlöndorff arbeitete er zuletzt für »Le vieux juif blonde« am Théâtre des Mathurins in Paris.
Zukünftige Arbeiten führen ihn unter anderem mit »Ball im Savoy« erneut an das Staatstheater Nürnberg, mit Offenbachs »Häuptling Abendwind« an die Semperoper Dresden und zusammen mit Peter Konwitschny an die Volksoper Wien.

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