Theater und Orchester Heidelberg
Foto Susanne Reichardt

Yashi

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Die Kostüm- und Bühnenbildnerin Yashi ist in Berlin geboren und absolvierte ihr Studium an der UdK Berlin (Universität der Künste) in den Klassen von Prof. Martin Rupprecht und Vivienne Westwood.

1999 begegnete sie dem amerikanischen Regisseur Robert Wilson während eines Studienaufenthaltes im Watermill Center/Long Island N. Y. und arbeitet seitdem im Team von Robert Wilson als Kostümbildnerin.
Sie beendete das Studium im Sommer 2000 mit der Realisation von Bühne und Kostümen für die Oper »Pelléas et Mélisande« unter der Regie von Jörn Weisbrodt und arbeitet seitdem als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin im Bereich Theater, Oper und Film für verschiedene Regisseure wie Adriana Altaras, Jean-Yves Courregelongue, Hans Neuenfels, Daniel Schmid, Marie-Eve Signeyrole und Robert Wilson.

Im Jahr 2009 erhielt sie den Hein-Heckroth-Förderpreis für Bühnenbild, die Laudatio hielt Robert Wilson in Form eines Lautgedichts.

Für die Inszenierungen »Krapp’s Last Tape« von Beckett (Festival di due mondi, Spoleto), »Rumi − In the blink of the eye« (Athen), »Katya Kabanova« (Narodni Divadlo, Prag), die »Odyssee« (Athen) und »La Traviata« (Linz/Perm) in der Regie von Robert Wilson entwarf Yashi Tabassomi die Kostüme. Für das Kostümbild von »La Traviata« erhielt sie 2017 eine Nominierung für die Goldene Maske.

Mit Adriana Altaras arbeitet sie seit 2003 zusammen und entwarf Bühne und Kostüme für »Die Fledermaus«, »La Cenerentola«, »Die Grossherzogin von Gerolstein« und viele andere Inszenierungen.

Yashi gestaltete 2015 die Kostüme für die Eröffnungszeremonie der 1. Europäischen Spiele in Baku, ihr Entwurf wurde 2016 für einen Daytime Emmy Award in Los Angeles nominiert.