Theater und Orchester Heidelberg

1. Kammerkonzert

Henryk Wieniawski Études-Caprices op. 18 für 2 Violinen
Francis Poulenc Sonate für Klarinette und Fagott
Arnold Schönberg »Verklärte Nacht« op. 4

Mit Musik von Henryk Wieniawski, Francis Poulenc und Arnold Schönberg startet die Saison der Kammerkonzerte.

Nach Studien in Warschau und Paris verfasst der polnische Komponist und Geiger Henryk Wieniawski (1835–80) erste Kompositionen, unternimmt Konzerttourneen. Mit zahlreichen Anklängen an die für seine Zeit stilprägende Musik vermittelt er als Komponist überzeugend den slawischen Einfluss seiner polnischen Heimat. Die »Études-Caprices« entstehen 1862. Francis Poulencs unverwechselbare, poetische Klangsprache gehört zu den reizvollsten im 20. Jahrhundert. Und so hat Poulenc in der Kammermusik einen völlig neuen Stil französischer Musik etabliert: kess, großstädtisch, mit leichtem Sentiment, immer an romantischer Harmonik orientiert – und doch dezent modern. Die »Sonate für Klarinette und Fagott« entsteht 1922. »Verklärte Nacht«: Arnold Schönberg ist 1899 erst 25 Jahre alt, als er sich von Richard Dehmels gleichnamiger Dichtung sowie von seiner Liebe zu Mathilde von Zemlinsky zur Komposition seines gleichnamigen Streichsextetts inspirieren lässt. Uraufgeführt 1902, ist »Verklärte Nacht« spätromantische Musik – und eine von Arnold Schönbergs populärsten und meist gespielten Kompositionen.

Termin

So 27 Oktober
11.00–12.15 Uhr > Alter Saal

1. Kammerkonzert

mit Musik von Henryk Wieniawski, Francis Poulenc und Arnold Schönberg

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