Theater und Orchester Heidelberg

3. Familienkonzert

The Project: Die Geschichte vom Soldaten
Musiktheater von Igor Strawinsky
gespielt vom Club Jugend II

12+
  • Archiv – Spielzeit 2014|15

  • Marguerre-Saal+


    • Musikalische Leitung Gad Kadosh
    • Spiel- und Projektleitung Magdalena Erhard | Nelly Sautter
    • Assistenz Annalena Kötz
    • Mit Tim Ahrens | Anaïs Cramer | Anselm Finck | Lea Hobrecker | Zora Jöst | Svenja Lott | Aparna Nagar | Jara Nassar | Ana Pepay Stricker | Juan Pepay Stricker | Mona Philipp | Mahtab Rahmani | Giulia Rechstein | Lukas Sauer | Jolene Schmid | Pia Straub | Sonya Strauß | Paula Widenka
    • Philharmonisches Orchester Heidelberg

Ein Soldat hat Urlaub und freut sich auf das Wiedersehen mit seiner Mutter und seiner Braut. Könnte er doch immer bei ihnen sein. Außerdem ist der Lohn vom Regiment nicht hoch. Sein einziger wertvoller Besitz ist eine alte Geige. Viel Geld ist sie nicht wert, aber der Soldat ist stolz auf sein Instrument. Plötzlich steht ein Fremder vor ihm und will die Geige gegen ein Buch eintauschen. Das Buch besitze magische Kräfte, könne dem Soldaten Reichtum bringen, verspricht der Fremde. Der Soldat kann dem Versprechen nicht widerstehen, obwohl er nicht ganz überzeugt ist. Doch tatsächlich! Das Buch enthält Informationen über zukünftige Entwicklungen der Börse. Nun möchte der Fremde noch, dass der Soldat ihm das Geigenspiel beibringt. Nach drei Tagen kehrt der Soldat endlich in sein Dorf zurück. Aber was ist geschehen? Keiner scheint ihn zu erkennen, sie reißen sogar vor ihm aus – auch seine Mutter! Und seine Braut ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der Soldat erkennt, dass er nicht nur drei Tage weg war, sondern drei ganze Jahre. Zu seinem Regiment kann er auch nicht zurück, er würde als Deserteur gebrandmarkt. Aber er hat ja noch das Buch. Mit Hilfe des Buches wird der Soldat zu einem reichen Mann, der alles hat, was er möchte. Doch glücklich ist er nicht.

Der Club Jugend II unter der Leitung von Magdalena Erhard und Nelly Sautter zeigt gemeinsam mit Musikern des Philharmonischen Orchesters Heidelberg eine Geschichte über die Versuchung des Reichtums und die Suche nach Glück.

Bilder


Pressestimmen

  • Der Sprung zwischen »unterschiedlichen Kulturszenen« habe einen »höchst kurzweiligen Vormittag« geboten, schreibt Simon Scherer in der Rhein-Neckar-Zeitung (19.05.2015). Dirigent Gad Kadosh habe den musikalischen Teil »souverän und mit straffen Zügeln« geleitet, Strawinsky sei immer wieder »aufgelockert und kontrastiert« worden »durch poppige Sprechchöre, mal rhythmisch, mal melodisch rezitiert oder sogar gerappt«. »Solches Nebeneinander von Breakdance und klassischem Ballett, Goethe entlehnten Gedichten und Ghetto-Slang oder einer Halli-Galli-Talkshow bringen reichlich Abwechslung und Drive in die Geschichte.«