Theater und Orchester Heidelberg

3. Philharmonisches Konzert

Giuseppe Verdi Ouvertüre zur Oper »I vespri Siciliani«
Ottorino Respighi Vetrate di chiesa
Giuseppe Verdi Ouvertüre zur Oper »La forza del destino«
Ottorino Respighi Pini di Roma

Sie prägen das Stadtbild an der Villa Borghese, bei einer Katakombe, auf dem Ianiculum oder entlang der Via Appia: die Pinien von Rom. Zur sogenannten »Römischen Trilogie« gehört Ottorino Respighis Tondichtung Pini di Roma. Gemeinsam mit Fontane di Roma und Feste Romane hat er der geschichtsträchtigen italienischen Metropole ein musikalisches Denkmal gesetzt und kam damit als Komponist zu Weltruhm. Respighi schildert diese Pinienbäume extrem realistisch, als wolle er mit dem Orchester und seinen Klangfarben überdeutliche Abbilder schaffen – fast schon Fotografien. In seinem Realismus geht Respighi so weit, dass auch die Vögel in den Pinien zu hören sind. Der vierteilige Zyklus Vetrate di chiesa, Kirchenfenster, entsteht 1925 unmittelbar nach den Pini di Roma und basiert auf den Drei Präludien nach gregorianischen Melodien für Klavier, die Respighi 1919 komponiert.
Und wieder lässt sich hören, wie ausgefeilt der italienische Meister instrumentiert. Auch Giuseppe Verdis Opernouvertüren zu I vespri Siciliani und La forza del destino etablieren eine kantable Italianità mit berückenden Melodien und Schicksalsmotiven.

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