Theater und Orchester Heidelberg

4. Kammerkonzert

Franz Schubert Oktett F-Dur für Streicher und Bläser

Den Weg zur großen Symphonie will sich Franz Schubert mit dem berühmten Oktett bahnen. Das zeitliche Ausmaß des Werks kommt einer Symphonie zumindest nahe. Vorbild für die Komposition ist Beethovens Septett op. 20, dessen Divertimento-Ton und sechsteilige Anlage Schubert übernimmt, wobei er die Besetzung lediglich um eine 2. Violine erweitert. Schubert schreibt dann das Werk Anfang 1824 innerhalb weniger Wochen nieder – und lässt es wenig später im Salon von Ferdinand Graf Troyer uraufführen. Mit großem Erfolg – denn bis heute gehört das Oktett zu den populärsten groß besetzten Kammermusikwerken.