Theater und Orchester Heidelberg

4. Philharmonisches Konzert

Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV414
Maria Panayotova Rodopi für Orchester (Auftragskomposition des Theater und Orchester Heidelberg)
Peter Iljitsch Tschaikowsky Symphonie Nr.5 e-Moll op.64

Auch wenn Mozart nicht der »Erfinder« des Klavierkonzertes im eigentlichen Sinne ist, so kann er doch als maßgeblicher Begründer dieser Instrumentalgattung bezeichnet werden. Nach frühen Salzburger Versuchen auf diesem Gebiet präsentierte er sich 1783 in Wien gleich mit einer Trias von Klavierkonzerten. Die drei Konzerte KV413, 414 und 415 – nach eigenen Auskünften: »sehr brillant – angenehm in den Ohren – natürlich, ohne in das Leere zu fallen« –, die er im Rahmen von selbst veranstalteten Fastenkonzerten aufführte und von denen er das A-Dur-Konzert als erstes vollendete, machten ihn in der kaiserlich-königlichen Metropole als Komponist, Solist, Dirigent und Konzertveranstalter einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Tschaikowsky war ein glühender Verehrer des Salzburger Genies. Er komponierte nicht nur Rokoko-Variationen im klassizistischen Klanggewand, sondern auch eine Suite mit dem Titel Mozartiana, in der er Musik von Mozart verarbeitete. In seiner schicksalhaften 5. Symphonie findet er – zwischen schwerer Dramatik in den Ecksätzen und lyrischer Heiterkeit in den Mittelsätzen – zu einer tiefen bildhaften Musik.

Die Werke von Mozart und Tschaikowsky bilden den Rahmen für die Uraufführung der Komposition Rodopi für Orchester der Trägerin des  Heidelberger Künstlerinnenpreises 2013 Maria Panayotova. Die Musik der in Amerika ausgebildeten bulgarischen Künstlerin ist bestimmt durch akustische und elektroakustische Klänge.

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