Theater und Orchester Heidelberg

8. Philharmonisches Konzert

Max Reger Lustspiel-Ouvertüre op. 120
Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Beethovens Tripelkonzert ist in der Musikgeschichte einmalig. Es zählt zu den bedeutendsten Werken des Komponisten und ist zugleich das einzige Konzert für drei Solisten überhaupt. Durch das Übergewicht des Cellos gegenüber der Violine erhält es fast den Charakter eines Cellokonzerts. Nach ihrer bejubelten Uraufführung am 08. Dezember 1813 in Wien entzweite die 7. Symphonie Beethovens die Komponisten des 19. Jahrhunderts: für Richard Wagner war sie eine »Apotheose des Tanzes«, während Carl Maria von Weber fand, dass sie »Musik für das Irrenhaus« sei. Robert Schumann dagegen interpretierte die Siebte als musikalische Schilderung einer Hochzeitsfeier. Durchsichtig und filigran gestaltet Max Reger seine Lustspiel-Ouvertüre op. 120 – sie gibt dem Titel alle Ehre! Und das 1911 uraufgeführte Werk stellt mit seinem polyphonen Satz, den vielen Modulationen, der komplexen Rhythmik und der ständig wechselnden Dynamik eine lustvolle Herausforderung dar.

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