Theater und Orchester Heidelberg

Auerhaus

nach Bov Bjerg

Bühnenfassung von Ekat Cordes

Empfohlen ab 14 Jahren

Frieder ist 17 und hat einen Selbstmordversuch begangen. Sein Psychiater rät ihm dazu, von Zuhause auszuziehen. Frieder möchte aber nicht alleine wohnen und zieht deshalb mit seinem Freund Höppner in das leerstehende Haus seines verstorbenen Großvaters. Damit Höppner sich nicht alleine um Frieder kümmern muss, nehmen sie auch noch die eigensinnige Vera und Cäcilia, Tochter reicher Eltern, mit. Und dann stoßen da noch die Pyromanin Pauline, die sich bei ihrer letzten Brandstiftung die Haare versengt hat, und der leidenschaftliche Kiffer Harry dazu. Mit Ladendiebstahl und Billigwein, Unsinn und ernsten Gesprächen schlagen sie sich durch das Leben und erfahren zum ersten Mal, was es heißt, Verantwortung zu tragen – für sich selbst, für die Gemeinschaft und für jemanden, der nicht sicher ist, ob er noch weiterleben möchte.

Warmherzig und liebevoll erzählt »Auerhaus« von einer Gemeinschaft ungewöhnlicher junger Menschen, die nicht wollen, dass ihr Leben nach dem Schema »birth, school, work, death« verläuft.

Ekat Cordes, der bereits mehrmals am Jungen Theater Heidelberg inszenierte, bringt den Erfolgsroman von Bov Bjerg in einer eigenen Fassung auf die Bühne.

Theaterpädagogisches Begleitangebot: Begleitmaterial

Termine

Do 23 Januar
Wiederaufnahme
19.30–20.45 Uhr > Alter Saal

Auerhaus

nach Bov Bjerg

Fr 24 Januar
11.00–12.15 Uhr > Alter Saal

Auerhaus

nach Bov Bjerg

Weitere Termine
Mo 27 Januar
11.00–12.15 Uhr > Alter Saal

Auerhaus

nach Bov Bjerg

Mo 2 März
19.30–20.45 Uhr > Alter Saal

Auerhaus

nach Bov Bjerg

Di 3 März
11.00–12.15 Uhr > Alter Saal

Auerhaus

nach Bov Bjerg

Mi 4 März
11.00–12.15 Uhr > Alter Saal

Auerhaus

nach Bov Bjerg

Termine ausblenden
Änderungen vorbehalten

Besetzung

Bilder


Videos

Auerhaus

Trailer von Thiemo Hehl

Pressestimmen

  • Der »revueartige Theaterabend« fege mit »viel Tempo« über die Bühne, habe aber auch nachdenkliche »Momenten des Innehaltens« zu bieten, bemerkt Heribert Vogt in der Rhein-Neckar-Zeitung (26.02.2019). Es sei »phantastisch-beklemmend anzusehen«, wie Martin Wißner als Frieder vergeblich seinen Platz suche: »Es ist so schrecklich, weil man nichts gegen die letzte Ausfahrt Tod tun kann, und so faszinierend, weil gerade in ihrem Verlust die möglicherweise reiche Zukunft diese jungen Menschen umso heller aufblitzt.« Solche »Wechselbäder der Gefühle« könne man an diesem Theaterabend viele durchleben, meint der Rezensent. »Ganz starker Applaus.«