Theater und Orchester Heidelberg

Bis später

Theaterstück für junges Publikum zum Thema Zeit von Bernhard Studlar

3+
  • Archiv – Spielzeit 2014|15

  • WiederaufnahmeUraufführung

    Zwinger 3+

Der Hierbleiber und der Weggeher sind gemeinsam zu Hause, bis einer geht. Der Weggeher muss zur Arbeit und verabschiedet sich mit den Worten »Bis später«. Aber wie lange ist das? Der Hierbleiber wartet und wartet und ist ganz allein. Bis die Spaziergängerin vorbei kommt und von einer Zeitmaschine erzählt … Die Inszenierung greift Aspekte zum Thema Zeit auf, wirft Fragen auf, die sowohl Kinder als auch Erwachsene nur schwer beantworten können und erzählt eine Dreiecksgeschichte. Auf der Bühne wird live gesungen und musiziert.

Zum Schluss eine Anmerkung des Autors, die am Anfang seines Stückes steht:

Nehmen Sie sich Zeit. Zeit zu lesen, Zeit zu überlegen, Zeit zu probieren, Zeit zu erfinden, Zeit zu meckern, Zeit zu lachen, Zeit zu weinen und zu lieben, Zeit zu leben. Das war‘s.

Das Stück und die Inszenierung sind im Rahmen von »Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater«, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e.V. mit Mitteln der Kulturstiftung des Bundes gefördert worden.

In Kooperation mit dem Haus der kleinen Forscher bieten wir Vor- und Nachbereitungen in Verbindung mit dem Vorstellungsbesuch an.

Besetzung

Bilder

Bis Später

Pressestimmen

  • Einen »kindlich-optimistischen Gegenentwurf zu ›Warten auf Godot‹« sah Sabine Scheltwort für die Rhein-Neckar-Zeitung (03.12.2013) im Zwinger3. Als »eine Folge von Zeit-Episoden, eingeschobenen Liedern (…) und kleinen absurden Begegnungen« inszeniere Markolf Naujoks das Auftragswerk zum Thema Zeit von Bernhard Studlar: »David Grimaud, eine Mischung aus Lukas der Lokomotivführer und Samuel Becketts großem Wartenden Wladimir, erduldet als Hierbleiber die Zeit, während Peter Lindhorst sie als Weggeher gestaltet, der seinen Freund weckt, indem er ihm den Duft eines Toastbrots mit einem Ventilator in die Nase befördert. Dritte Figur ist die ›Spaziergängerin‹ (Johanna Wieking), die zwischendurch – zuweilen auch wortwörtlich – dazustößt und den Lauf der Dinge durcheinanderbringt.« »Groß und Klein verstehen so, dass ›Jetzt‹ das Flüchtigste und Kostbarste ist, was der Mensch besitzt: Gerade war es noch da und schon ist es wieder weg.«

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