Theater und Orchester Heidelberg

Cyber Cyrano

von István Tasnádi
Aus dem Ungarischen von Orsolya Kalász und Monika Rinck

12+

Ganz selbstverständlich bewegen sich Jugendliche im Netz und kommunizieren auf virtueller Ebene. Die Außenseiterin Susi benutzt das soziale Netzwerk, um zwei ihrer Mitschüler zu beeinflussen. Verliebt ist sie in den coolsten Jungen der Schule. Doch Máté interessiert sich nicht für sie, sondern für das neue Mädchen in der Klasse. Heni ist ihm zwar nicht abgeneigt, aber als sie im Netz Viktor kennenlernt, nimmt ihr Interesse für Máté rapide ab. Alles was Viktor sagt – besser schreibt – lässt Heni dahinschmelzen. Es gibt nur ein Problem dabei: Dieser Traumtyp ist Susis digitales Geschöpf. Unter falscher Identität kommuniziert sie mit ihrer Rivalin und geht dabei noch einen Schritt weiter. Auch Máté verdreht sie als Viktors digitale Schwester Moira den Kopf. Was Susi im wahren Leben nicht erreichen kann, schafft sie als moderne Ausgabe von Cyrano de Bergerac. Wie weit kann Susi ihr Spiel treiben?  Cyber Cyrano beruht auf einer wahren Begebenheit, wurde 2011 am Kolibri Theater in Budapest uraufgeführt und im selben Jahr als »Beste Jugendtheaterproduktion in Ungarn« ausgezeichnet.

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Cyber Cyrano

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CYBER CYRANO

Trailer von Lara Maria Falconetti, Medienwerkstatt Interface im SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd GmbH

Pressestimmen

  • »Bravo für diesen Einstieg in die neue Theatersaison!«  ̶  so Marion Gottliebs Fazit in der Rhein-Neckar-Zeitung (22.09.2014). In einer knappen Stunde sei »ein ganzes Drama« erzählt worden und dies »so packend«, »dass nach dem Applaus die meisten Zuschauer noch auf ihren Plätzen blieben«. In der Inszenierung von Lee Beagley habe des Ensemble gezeigt, »wie toll Theater sein kann«. »Sehr natürlich und ohne Anbiederei« hätten Felicity Grist und Martin Schnippa die Jugendlichen mit »ihren Wünschen und Sehnsüchten« verkörpert und Anouk Wagener habe ihr Figur »auf grandiose Weise« dargestellt.

    Das Jugendstück unterstreiche, »wie sehr sich die drei handelnden Jugendlichen nach Partnerschaft und Zweisamkeit, nach Anerkennung und Liebe sehnen«, bemerkt Monika Lanzendörfer im Mannheimer Morgen (23.09.2014). Regisseur Lee Beagley denunziere das Internet nicht »als Teufelszeug«, sondern zeige in seiner Inszenierung und mit der »intensiven Körpersprache« seiner drei Darsteller, »welche Verführungskraft die virtuelle Welt auf Menschen ausübt, die sich fremd in ihrem Leben fühlen«.