Theater und Orchester Heidelberg
Nadja Rui (Glasmännlein), Lea Wittig (Peter Munk), Stefan Wunder (Holländer-Michel); Foto Sebastian Bühler

Das kalte Herz

nach Wilhelm Hauff

10+

Bühnenfassung von Markolf Naujoks

Wenn er, der Peter Munk, doch etwas mehr wäre als nur Kohlenbrenner! Neidisch schaut der Junge auf die reichen und angesehenen Glasmänner, Holzherren und Flözer. Besonders bewundert er den dicken Ezechiel und den jungen Mann, der nur unter dem Namen Tanzbodenkönig bekannt ist. Sie werfen mit Geld nur so um sich – aber woher kommt das viele Geld? Und viel wichtiger: Wie kann Peter ebenfalls so reich werden? Da erinnert er sich an Geschichten, in denen arme Leute durch besondere Walddämonen Reichtum erlangten. Sie erzählen vom Holländer-Michel und vom Glasmännlein. Gab es da nicht auch einen Spruch, den man am Tannenbühl in der Mitte des Waldes sprechen musste, damit das Glasmännlein erscheint? Wilhelm Hauffs Märchen bildet die Grundlage für Markolf Naujoks‘ Inszenierung. Der Regisseur und Musiker hat die Geschichte von Gier und Herzlosigkeit, Armut und Menschlichkeit in ein poetisches Erzähltheater mit Live-Musik und animierten Bildern verwandelt.

Theaterpädagogisches Begleitangebot: Begleitmaterial | Vorbereitung | Nachgespräch

Termine

Do 20 Dezember
Entfällt
09.30–10.25 Uhr > Zwinger 3

Das kalte Herz

nach Wilhelm Hauff

11.30–12.25 Uhr > Zwinger 3

Das kalte Herz

nach Wilhelm Hauff

10+
Weitere Termine
Di 22 Januar
09.30–10.25 Uhr > Zwinger 3

Das kalte Herz

nach Wilhelm Hauff

10+
11.30–12.25 Uhr > Zwinger 3

Das kalte Herz

nach Wilhelm Hauff

10+
Mi 23 Januar
09.30–10.25 Uhr > Zwinger 3

Das kalte Herz

nach Wilhelm Hauff

10+
Zum letzten Mal
11.30–12.25 Uhr > Zwinger 3

Das kalte Herz

nach Wilhelm Hauff

10+
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Änderungen vorbehalten

Besetzung

Bilder


Pressestimmen

  • Christina Altmann besuchte die Premiere für den Mannheimer Morgen (26.02.2018) und erlebte ein »tief beeindrucktes« junges Premierenpublikum. Regisseur Markolf Naujoks zeige die wesentlichen Passagen des Märchens in einem »fantastischen Mix aus poetischer Erzählung und Theaterspiel, aus selbstkomponierter Musik und Videoanimation«. Mit »wunderschön gefühlvollen Songs«, mit wechselnden Bildern und Schattenspiel zeige er das Leben einen jungen Menschen, der »hartherzig wurde und sich nach seinem pulsierenden Herzen zurücksehnt«, verhandle Fragen um »Reichtum und Glück, um ein erfülltes Leben und den Tod«. Fazit der Rezensentin: »Eine meisterhafte Inszenierung, die mit langem jubelndem Applaus belohnt wurde.«

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