Theater und Orchester Heidelberg

Das Wirtshaus im Spessart

Komödie von George Isherwood nach der Erzählung von Wilhelm Hauff

Deutsch von Anna Cron

»Vor vielen Jahren, als im Spessart die Wege noch schlecht und nicht so häufig als jetzt befahren waren, zogen zwei junge Burschen durch diesen Wald. Der eine schritt wacker vorwärts. Aber Felix, der Goldarbeiter, sah sich oft ängstlich um.« So beginnt Wilhelm Hauffs Erzählung vom Wirtshaus im Spessart. Die Vorahnungen des jungen Goldschmieds erweisen sich als nur zu berechtigt. Die beiden Gesellen finden sich in einer Schenke wieder, die einer Räuberbande als Hauptquartier dient, und sie müssen waghalsige Abenteuer bestehen – nicht bloß, um ihr eigenes Leben zu retten, sondern auch das der geheimnisvollen Gräfin, die von den Räubern entführt worden ist. Sie schrecken dabei vor nichts zurück – auch nicht davor, sich als Frauen zu verkleiden. Wenn das mal gut geht!

George Isherwood, geboren 1947, studierte Theater in London und arbeitete zunächst als Clown. 1976 gründete er das Straßentheater »Sheer Madness«. Er inszenierte seine Theaterstücke und Adaptionen an vielen deutschsprachigen Bühnen, unter anderem in Bochum, Saarbrücken und Wien. Sein Wirtshaus im Spessart kam 1994 im Freilichttheater Xanten heraus. Es verbindet die Rahmenerzählung Wilhelm Hauffs wirkungsvoll mit den Märchen, die darin erzählt werden: Saids Schicksale und Die Höhle von Steenfoll.

Die Inszenierung ist nicht für licht- und geräuschempfindliche Personen geeignet. Es wird Stroboskoplicht verwendet.

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Das Wirtshaus im Spessart

Trailer von Thiemo Hehl