Theater und Orchester Heidelberg
Foto Sandra Then

Der Riss durch die Welt

von Roland Schimmelpfennig in der Regie von Tilmann Köhler; Residenztheater München

Tom, ein Mobilfunk-Unternehmer, hat sein Haus hoch oben gebaut. Dem Himmel so nah, aber Gott so fern. Größter Luxus, kein Handynetz, nur er, seine Frau Sue und die Haushälterin Maria. In ihre entrückte Welt laden sie Künstlerinnen wie Sophia ein, die gerne ihren Migrationshintergrund mitbringen darf und ihren Geliebten Jared. Erhaben sind sie hier oben, der Reichtum ist groß, ebenso wie die Lässigkeit, mit der sie ihren teuren Wein trinken, ihre Kunst machen und ihre Gespräche führen. Über das Ghetto, die Sklaven, den Riss durch die Gesellschaft und über die zehn Plagen. Aber dann Visionen und Erscheinungen: Frösche, Blutströme, Heuschrecken, Totgeburten. Und das Sickern einer Ahnung. Ist das Gott, der strafend eingreift? Oder sind es nur Naturkatastrophen? Was offenbart »Der Riss durch die Welt«? Ängste, Unsicherheit. Überforderung. Ungeduld. Arroganz. Wut.

Termin

Di 28 April
Entfällt
Gastspiel
20.30–22.15 Uhr > Marguerre-Saal | anschl. Publikumsgespräch

Der Riss durch die Welt

von Roland Schimmelpfennig in der Regie von Tilmann Köhler; Residenztheater München

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Änderungen vorbehalten

Besetzung

Regie Tilmann Köhler ǀ Bühne Karoly Risz ǀ Kostüme Susanne Uhl ǀ Musik Matthias Krieg ǀ Licht Georgij Belaga ǀ Dramaturgie Laura Olivi
Mit Benito Bause, Carolin Conrad, Lisa Stiegler, Cathrin Störmer, Oliver Stokowski ǀ Musiker*innen Dorothea Bender/Svenja Hartwig, Matthias Krieg

Videos

Der Riss durch die Welt