Theater und Orchester Heidelberg

Die Maestros von morgen

Josef Strauss (1827-1870)
Sphärenklänge

Zoltán Kodály (1882-1967)
Tänze aus Galánta

Samuel Barber (1910-1981)
»Knoxville: Summer of 1915« für Sopran und Orchester op. 24
Adagio ma non troppo – Andante, un poco mosso – Allegro agitato – Tempo I – Allegretto – Meno mosso – Come prima, un poco mosso

Antonín Dvorak (1841-1904)
Slawischer Tanz op. 46 Nr. 3
Slawischer Tanz op. 72 Nr. 2
Slawischer Tanz op. 72  Nr. 4
Slawischer Tanz op. 72 Nr. 8

Josef Strauss
Delirien-Walzer op. 212

Das traditionelle Konzert zur Schlossbeleuchtung dirigieren dieses Jahr zum dritten Mal die Maestros von morgen. Das sind junge Dirigenten, die in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikrat ausgewählt wurden und mit ihrem Talent das Publikum verzaubern. Den ersten Funkenregen versprüht der berühmte Walzer Sphärenklänge von Josef Strauss. Weiter glüht und leuchtet es mit Zoltán Kodály und den Tänzen aus Galánta. Das ist ein kleiner ungarischer Marktflecken an der alten Bahnstrecke Wien – Budapest, wo der Komponist sieben Jahre seiner Kindheit verbrachte. Damals wohnte dort eine berühmte Zigeunerkapelle – sie faszinierte den Jungen mit ihrem besonderen Orchesterklang. Zurück in die Kindheit geht es auch mit Samuel Barbers Orchesterstück Knoxville: Summer of 1915, das auf den poetischen Erinnerungen des amerikanischen Dichters James Agee basiert – ein Sommerabend in einer Südstaaten-Idylle. Zündende musikalische Ideen feuert dann Antonín Dvořák ab: auf Anregung von Johannes Brahms und des Verlegers Simrock schrieb er seine Slawischen Tänze. Ganz volkstümlich kommen sie daher, sind meisterhaft komponiert und verblüffen durch formales Raffinement!

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