Theater und Orchester Heidelberg

Die Schneekönigin

von Hans Christian Andersen
Bühnenfassung von Robin Telfer

6+

In diesem Jahr geht die Reise mit einem dänischen Weihnachtsmärchen des 19. Jahrhunderts in den hohen Norden: Ein Zauberspiegel, der alles Gute und Schöne ins Schlechte und Hässliche verzerrt, zersplitterte in tausend kleine Teile und fiel auf die Erde hinab. Wenn ein solcher Splitter ins Herz eines Menschen gelange, verwandele es sich in einen Eisklumpen. Die Nachbarskinder Gerda und Kay lieben diese Geschichte über die böse Schneekönigin, aber als ein Splitter eines Tages Kay trifft, wird die Fiktion plötzlich Realität. An einem eiskalten Wintertag folgt Kay dem Schlitten der Schneekönigin bis in ihren Kristallpalast. Gerda begibt sich nun auf die Suche nach ihrem Freund. Die aufregende Reise führt sie zu vielen zauberhaften Gestalten in unbekannte Welten mit Palästen, Blumenwiesen und sprechenden Tieren, die sie in ihren Bann ziehen. Gefährliche Abenteuer überwindet die mutige Gerda, die unbeirrt von ihrer Sehnsucht getrieben endlich Kay im eisigen Land der Schneekönigin findet. Hans Christian Andersens faszinierendes Märchen über die Kraft der Liebe, Mut und die Entdeckung fremder Welten erzählt auch vom Kampf gegen die innere Kälte dieser Welt.

Besetzung

Bilder


Pressestimmen

  • Für die Rhein-Neckar-Zeitung (06.11.2013) berichtet Heide Seele von den »unglaublichen Abenteuern«, die in der Schneekönigin»spannend und einfallsreich auf Heidelbergs Theaterbühne gebracht« wurden. Die Bühnenfassung von Robin Telfer rücke aber »nicht nur die spektakulären Aspekte der Handlung in den Vordergrund, sondern berücksichtigt auch ihre poetischen Momente«. Die von den Darstellern live gesungene und gespielte Musik dazu schaffe »viel Atmosphäre«. Die Kritikerin sah ein »hoch motiviertes Ensemble«, ein »fantasieanregend gestaltetes« Bühnen- und Kostümbild, neben stimmungsvoller Musik und »poetischen Einfällen« sei aber auch die Komik »nicht zu kurz« gekommen. »Viel Beifall« für eine Inszenierung mit großer »Lebendigkeit und Spannung«.

    Der Mannheimer Morgen (ML, 11.11.2013) sah im Heidelberger Weihnachtsmärchen eine »tolerante, versöhnliche Welt« mit »herzerwärmenden Begegnungen« präsentiert, für die es nach der Premiere »donnernden Applaus« gab. »Die Darsteller schlüpfen ständig im fliegenden Kostümwechsel von Rolle zu Rolle, spielen Instrumente und erzeugen Geräusche, die den beschwerlichen Weg durch Wind und Wetter begleiten. (…) Der Komponist Günter Lehr porträtiert das Personal mit fröhlichen Melodien, die viel zu den liebenswerten Charakterzeichnungen beitragen.«

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