Theater und Orchester Heidelberg
Foto Susanne Reichardt

Exhausting space

by Iván Pérez | German premiere

Iván Pérez developed the trio »Exhausting Space« originally in 2013 with Ballet Moscow and the piece was therefore influenced by a political unrest in Russia, which was triggered by increasing homophobic laws and assaults at that time. In 2015, the latest version premiered at the CaDance Festival at the Korzo Theatre in Den Haag. For the last months the dancers of Dance Theatre Heidelberg have been busy in the studio studying and reinventing the material.

»Exhausting Space« explores the limits of the body in confrontation with personal and interpersonal space. Here the bodies are as sensitive as they are strong. The attention focusses on the detail and creates an intimate relationship to the space as well as to other bodies and objects. Hundreds of black eggs fill the stage and allow metaphors of various kinds. The encounter with this otherness creates distance as well as tension and eventually unfolds into unavoidable outbursts. However, the bodies find their way back to unity in a seemingly endless cycle and hypnotize us through their fascinating symbiosis.

In the context of the framework program »DTH-Einblicke« (DTH-Insights), Iván Pérez will share more thoughts and stories about his creation process for the piece. Just before the second show on November 9, you can join this talk in the Foyer of the Zwinger.

Exhausting Space

von Iván Pérez

EN

Empfohlen ab 14 Jahren

Iván Pérez entwickelte das Trio »Exhausting Space« ursprünglich 2013 mit dem Ballet Moscow und entsprechend wurde das Stück auch von den politischen Unruhen in Russland beeinflusst. »Exhausting Space« ist somit unter anderem im Kontext zunehmender homophober Gesetze und Übergriffe zu verorten. 2015 feierte die jüngste Version beim CaDance Festival im Korzo Theater in Den Haag Premiere und nun findet das Werk mit dem Dance Theatre Heidelberg eine neue Ausdruckskraft.

»Exhausting Space« fragt nach den Grenzen des Körpers in der Auseinandersetzung mit dem persönlichen und zwischenmenschlichen Raum. Hier sind die Körper ebenso empfindsam wie kraftvoll. Die Aufmerksamkeit konzentriert sich auf das Detail und stellt einen intimen Bezug zum Raum sowie zu anderen Körpern und Objekten her.

Theaterpädagogisches Begleitangebot: DTH-Open-Studio | Vorbereitung

Termine

Do 18 Juni
20.00–21.00 Uhr > Friedrich 5

Exhausting Space

von Iván Pérez

So 21 Juni
19.00–20.00 Uhr > Friedrich 5

Exhausting Space

von Iván Pérez

Weitere Termine
Mi 24 Juni
Theater und Orchester Heidelberg unterwegs
19.30–20.30 Uhr > Palazzo Altemps, Rom

Exhausting Space

Gastspiel in Rom im Rahmen des Festivals Ō Tempo di Musica, Danza, Design, Teatro, Cinema des Museo Nazionale Romano
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Änderungen vorbehalten

Allgemeine Information zum Kartenkauf:

Bitte beachten Sie, dass die Vorstellungen von »Exhausting Space« auf die Bühne Friedrich 5 verlegt werden, da die Renovierungsarbeiten im Zwinger sich verzögerten. Friedrich 5 erreichen Sie über die Friedrichstraße.

Besetzung

Physiotherapie DTH Astrid Nedbal, Marc Lauer und das Team von Plöck Physio Heidelberg

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Technischer Leiter Zwinger 1 und 3 Dirk Wiegleb
Vorarbeiter Bühne Christian Brecht
Leiter der Beleuchtungsabteilung Ralf Kabrhel
Vorarbeiterin Beleuchtung Kristin Rohleder
Leiter der Tonabteilung Alexander Wodniok
Tontechniker Martin Rohr
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga, Kristina Flachs (stellv.)
Kostümbearbeitung Kristina Flachs
Gewandmeisterin Damen Dagmar Gröver
Gewandmeisterin Herren Baika Bettag, Katja Ulrich
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (stellv.)
Abendmaske Sara Bökenkamp
Leiterin der Requisite Lotte Linnenbrügger
Requisiteur Wolf Brückmann
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

Bilder


Videos

Exhausting Space

Trailer von Florian Goralsky

Pressestimmen

  • In dieser kleinsten, intimsten Spielstätte teile sich »jeder Gesichtsausdruck, jeder Blickkontakt, jede noch so kleine Bewegung« unmittelbar mit, die Protagonisten seien »zum Greifen nah«, berichtet Isabelle von Neumann-Cosel im Tanznetz wie in der Rhein-Neckar-Zeitung (15. November 2019). Iván Pérez thematisiere in seiner Choreografie sowohl den konkreten »Mangel an Bewegungsspielraum« wie auch, auf anderer Ebene, die »Frage nach dem persönlichen Spielraum für Individualität, für das Anderssein, die Nichtanpassung«. Von den Tänzern sei hier »höchste Aufmerksamkeit« für den anderen gefragt, sie strahlten einen »hohen Grad an Vertrautheit aus, zeigten neben »sanften Bildern« auch »raue Seiten«: mit »großer Ausstrahlung« halte das Trio so »das Publikum über eine geschlagene Stunde lang in Atem«.

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