Theater und Orchester Heidelberg

Freiraum Film

Short films by Dance Theatre Heidelberg

In no other art form is the body so present as in dance. His physical relationship to space, to other individuals and objects in the environment, repeatedly inspires artists of this genre. When everyday life was being turned upside down, the DTH-dancers had the time and opportunity to take a closer look at themselves. What does this body mean in its intimacy and its relationship to the nearest bodies? To what extent does it stay the same or change? What story does it leave behind?

The Freiraum format allows the dancers of the Heidelberg ensemble to realize their own artistic visions. This year, they have made short films that bring current life themes and aspirations to the screen using various dance styles.

Freiraum Film

Kurzfilme von und mit den Tänzer*innen des Dance Theatre Heidelberg

EN
  • Archiv – Spielzeit 2020|21

  • Video-Stream auf dringeblieben.de

In keiner anderen Kunstform ist der Körper so präsent wie im Tanz. Seine physische Beziehung zum Raum, zu anderen Individuen und Objekten der Umgebung inspiriert immer wieder die Künstler*innen dieser Gattung. In einer Zeit, in der das Alltagsleben auf den Kopf gestellt wurde, hatten die DTH-Tänzer*innen die Zeit und Gelegenheit, sich selbst genauer zu betrachten. Was bedeutet dieser Körper in seiner Intimität und in seinem Verhältnis zu den Körpern, die am nächsten sind? Inwieweit bleibt er gleich oder verändert sich? Welche Geschichte hinterlässt er?

Das Format »Freiraum« gibt den Tänzer*innen des Heidelberger Ensembles die Möglichkeit, eigene künstlerische Visionen umzusetzen. Dieses Jahr sind es kurze Filme geworden, die mittels vielfältiger tänzerischer Ausdruckskraft aktuelle Lebensthemen und Sehnsüchte auf die Leinwand bringen. In neuartigen Partnerschaften arbeiten acht Tänzer*innen mit acht Filmemacher*innen zusammen.

Sieben Kurzfilme von und mit den Tänzer*innen des Dance Theatre Heidelberg

 

»Mono no aware«
von Samuel Gilovitz
Mit Marc Galvez, Andrea Muelas Blanco, Arno Brys | Film: Michael Maurissens
Mono no aware (物の哀れ) bedeutet »das Pathos der Dinge« oder auch »das Herzzerreißende der Dinge«. Der Begriff bezeichnet jenes Gefühl von Traurigkeit, das der Vergänglichkeit der Dinge nachhängt und sich doch damit abfindet.

»Loom«
von Laura Hrgota-Jannene
Mit Anna Voigt, Anton Trojosky, August Trojosky, Niko Cremer, Stine Kristapsone, Jaqueline Trapp, Lennart Schweigert | Film: Niko Cremer
»Loom« stellt drei verschiedene Frauen dar: eine verantwortungsbewusste Mutter im familiären Kreis, eine schöne, junge Frau allein in ihrem Wohnzimmer und eine markante Androgyne auf der Straße. Was haben sie gemeinsam? Was grenzt sie voneinander ab?

»Evoke«
von und mit Yi-Wei Lo, Kuan-Ying Su | Film: Joseph Franciosa
Wenn zwei Körper einen Raum betreten, reagieren ihre Sinne automatisch und beginnen, die von der Umgebung empfangenen Informationen zu verarbeiten. In diesem Moment ist auch der Raum betroffen und wird im gleichen Umfang transformiert.

»This, too, will pass«
von Inés Belda Nácher
Mit Veronika Akopova, Arno Brys, Gabriel Cavalheiro, Steven Fast, Marc Galvez, Sam Gilovitz, Laura Mirjana Hrgota-Jannene, Yi-Wei Lo, Jenny Mahla, Orla McCarthy, Andrea Muelas Blanco, Daniel Oñoro Rubio und Kuan-Ying Su | Film: Florian Goralsky
Jeder von uns kennt das Schwanken von Stimmungen und Gefühlen. Manchmal wechselt unsere Laune allmählich von einem Zustand in einen anderen – manchmal im Bruchteil einer Sekunde. Das kann uns nicht nur überraschen, sondern sich auch befremdlich anfühlen.

»A While Away«
von und mit Andrea Muelas Blanco und Arno Brys | Film: Zachary Chant, Denislav Kanev (De-Da Productions)
In einer isolierten und paradiesischen Landschaft wird der Wunsch nach Natürlichkeit, Aufregung und Harmonie zwischen zwei Menschen immer stärker, je mehr sie sich besser kennenlernen und sich kennenlernen lassen.

»BodyBeingBody«
von und mit Jacqueline Trapp | Film: Hanna Green
Die enge Beziehung zum Inneren und zu dem eigenen Körper offenbart uns allmählich, wie individuell jede*r einzelne von uns ist. Dabei spielt das Alleinsein eine wichtige Rolle, da es den Weg hin zur Selbsterkenntnis erleichtern kann.

»Rotted«
von und mit Steven Fast | Film: Matt Lambert
In einer autobiografischen Erzählung enthüllt »Rotted« die Lust, die Fantasien und das sexuelle Verlangen eines Escort-Boys.


Stream verpasst?

Wir stellen »Freiraum Film« noch einmal für 24 Stunden als Video-Stream auf dringeblieben.de zur Verfügung. Das Video ist online von Sonntag, 6. Juni 2021, 10.00 Uhr bis Montag, 7. Juni 2021, 10.00 Uhr.

Bilder


Videos

Trailer »This, too, will pass«

Tanzbiennale Heidelberg 2021 | Trailer »This, too, will pass« von Inés Belda Nácher | »Freiraum Film«

Trailer »Mono no aware«

Tanzbiennale Heidelberg 2021 | Trailer »Mono no aware« von Samuel Gilovitz | »Freiraum Film«

Trailer »Loom«

Tanzbiennale Heidelberg 2021 | Trailer »Loom« von Laura Hrgota-Jannene | »Freiraum Film«

Trailer »Evoke«

Tanzbiennale Heidelberg 2021 | Trailer »Evoke« von Yi-Wei Lo und Kuan-Ying Su | »Freiraum Film«

Trailer »A while away«

Tanzbiennale Heidelberg 2021|Trailer »A while away« von Andrea Muelas Blanco & Arno Brys | »Freiraum Film«

Trailer »Rotted«

Tanzbiennale Heidelberg 2021 | Trailer »Rotted« von Steven Fast | »Freiraum Film«

Hinweis: Dieses Video enthält explizite Inhalte.