Theater und Orchester Heidelberg

Freund Till, genannt Eulenspiegel

Eine Komödie nach alten Motiven von Katrin Lange

5+

Till ist mit seinem Vater auf Gaukeltour. Viele Menschen sind gekommen, um sie zu sehen. Der Höhepunkt der Vorführung naht. Tills Vater spannt ein Seil über den reißenden Fluss und er beginnt auf dem Seil zu balancieren. Plötzlich sprengt ein Raubritter durch die zuschauende Menge. Er verlangt Geld, doch Till und sein Vater haben nicht viel. Wütend schneidet der Raubritter das Seil, auf dem Tills Vater immer noch balanciert, durch, wirft den Jungen hinter sich aufs Pferd und reitet davon. In der Burg angekommen, soll Till Kunststückchen vorführen, damit sich die Wachen Bock und Klotz nicht mehr langweilen. Till ist wütend und traurig, da er nicht weiß, ob sein Vater noch am Leben ist. Wie kann er aus der Burg flüchten und nach seinem Vater suchen? Da fällt ihm etwas ein: Hat der Raubritter nicht gesagt, dass er ihm aufs Wort gehorchen soll? Vielleicht kann er so alles durcheinanderbringen und fliehen. Also macht Till sich daran, alle Aufgaben, die er bekommt, wortwörtlich umzusetzen.
Es soll ihn im 14. Jahrhundert wirklich gegeben haben, diesen Schalk, der durch seine Streiche auf Missstände seiner Zeit aufmerksam machte. Mit viel Humor und Spaß lassen wir Till Eulenspiegel auf dem Heidelberger Schloss wieder lebendig werden.

Themenbezogene Gruppenführung für Kinder im Anschluss an die Vorstellung buchbar. Weitere Informationen unter 06221 | 658 880 oder service@schloss-heidelberg.com

Besetzung

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Freund Till, genannt Eulenspiegel

Trailer von Yann Braun, FSJ Junges Theater

Pressestimmen

  • Eine »spritzige, kurzweilige Inszenierung mit vielen Überraschungen« erlebte Ingeborg Salomon für die Rhein-Neckar-Zeitung (16.06.2016) im Englischen Bau, dazu ein »spielfreudiges Ensemble«, das nach der Premiere vom Publikum »begeistert« beklatscht wurde.

     

    »Große wie kleine Zuschauer« seien »begeistert« gewesen, »gebannt« hätten die Kinder auf ihren Stuhlreihen das Geschehen verfolgt, so berichtet Anna Suckow im Mannheimer Morgen (18.06.2016). Das Stück zeige, dass »Worte manchmal Leben retten können, Mut und Freundschaft über Abgründe hinweg tragen und – nicht zuletzt –, dass die Sonne auch die hartnäckigsten Regenwolken zu vergraulen vermag«.