Theater und Orchester Heidelberg
Foto Alwin Poiana

Impression

by Iván Pérez

The first new creation of Iván Pérez as artistic director of the Dance Theatre Heidelberg celebrated its successful premiere last season and marked the beginning of his trilogy about the Millennials. Having a live orchestra for this creation, the first new work of Iván Pérez turned out to be »an expressive evening full of associations« (Die deutsche Bühne) about a generation that is strongly influenced by the technological era.

The Catalan composer Ferran Cruixent wrote new music for »Impression«. Together with the stage design of United Visual Artists, the costumes of Carlijn Petermeijer as well as the choreography and direction of Iván Pérez, a multi-layered exchange about the millennium generation developed. The piece explores how we perceive the millennials, born between 1980 and 2000, through the different perspectives of the arts. What drives and moves them, but also what course their path can take, are questions that influence the work. The dancers of the ensemble immerse themselves in the sublime waves of orchestral sounds and share their visions with verve.

Impression

von Iván Pérez

EN

»Impression« ist die erste Heidelberger Neukreation von Iván Pérez und eine Zusammenarbeit mit dem Komponisten Ferran Cruixent und United Visual Artists. Das spannende neue Ensemble des Dance Theatre Heidelberg (DTH) wird dabei live vom Philharmonischen Orchester Heidelberg begleitet.

Das Stück beschäftigt sich mit der Millennium-Generation, den zwischen 1980 und 2000 Geborenen. Sowohl aus der Perspektive des Individuums als auch des Kollektives und durch die unterschiedlichen Mittel des Tanzes, der Musik und der bildenden Kunst hinterfragt es, wie wir diese Generation wahrnehmen. Es ist auch ein Ausdruck der gesellschaftlichen Dynamiken, die von den Millennials ausgehen und sich mit ihnen weiterentwickeln. In einem vielschichtigen und virtuellen Raum lenkt »Impression« unsere Aufmerksamkeit auf die Unbestimmbarkeit der Zeit. Von schwerelosen Flächen gerahmt, tauchen die Körper in die erhabenen Wellen der Klänge des Orchesters ein und erschaffen eine Matrix der Formlosigkeit. Denn die Konturen dieser Impression sind schwer fassbar und unbeständig, auch weil wir letztlich innerhalb dieser Entfaltung verbleiben und Teil von ihr sind.

Theaterpädagogisches Begleitangebot: DTH-Einblicke | Einführung 

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Impression

Trailer von Michael Maurissens

Impression − Teaser #2

Teaser von Michael Maurissens zu den Proben im Studio

Impression − Teaser #1

Teaser von Michael Maurissens mit Hintergrundinformationen zu Iván Pérez’ erster Uraufführung in Heidelberg

Pressestimmen

  • »Mutig und originell« thematisiere Iván Pérez die Generation Y und habe für seine erste Heidelberger Uraufführung ein beeindruckendes Team zusammengestellt. Ferran Cruixents Komposition spiele »souverän mit den Genres«, sei geradezu »eine Wucht«, die den Abend »jederzeit zusammenhalte«, »mit Bravour« umgesetzt vom Philharmonischen Orchester Heidelberg unter Dietger Holm. United Visual Artists habe eine »höchst wirkungsvolle Bühnenlösung« geschaffen. In seiner Choreografie frage Pérez »die leisen Töne ab und setze auf Authentizität«. Isabelle von Neumann Cosels Fazit in der Rhein-Neckar-Zeitung (10.12.2018): »Das Premierenpublikum kam, sah, staunte – und applaudierte lautstark«.

     

    Iván Pérez’ choreografische Dramaturgie stelle die Fragen rund um die Generation der Millenials »ausdrucksstark dar« und lasse seinen Tänzer*innen auf der Bühne viel Platz für individuelle »künstlerische Freiheiten«, beobachtet Bettina Henkelmann im Mannheimer Morgen (10.12.2018). Ferran Cruixent sei mit seiner Komposition ein »kongeniales Auftragswerk gelungen«, das in ebensolcher Weise vom Philharmonischen Orchester umgesetzt werde: »Insgesamt entsteht ein Ineinanderfließen, eine Symbiose von Musik und Tanz, ein Augen- und Ohrenschmaus«.

     

    »Packend« sei dieser »eindrucksvolle Abend« schon rein musikalisch, bemerkt Stefan Benz im Darmstädter Echo (12.12.2018), »aufwühlend dramatisch« setze das Orchester unter Dietger Holm die Partitur Ferran Cruixents um. Iván Pérez mache in seiner Choreografie »enorm viele assoziative Angebote zur Zustandsbeschreibung einer jungen Generation zwischen totaler Vernetzung und Terrorangst«. Nach dem knapp zweistündigen Abend wolle man »unbedingt mehr von diesem Choreografen und seiner Millenial-Truppe sehen«.

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