Theater und Orchester Heidelberg
Foto Susanne Reichardt

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica | in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Empfohlen ab 13 Jahren

Die junge Cio-Cio-San ist sich sicher. Ihr geliebter Benjamin F. Pinkerton wird nach Japan zurückkehren, um ihr und dem gemeinsamen Sohn ein besseres Leben im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, an seiner Seite, zu bieten.
Drei Jahre ist Pinkerton bereits fort, nachdem er mit den US-Besatzungskräften heimbeordert wurde. Drei Jahre voller Sehnsucht und Hoffnung für Cio-Cio-San, genannt Madama Butterfly, die mit dem unglücklichen Wiedersehen ihres Hoffnungsträgers und der Begegnung mit seiner neuen US-amerikanischen Gattin in einer tödlichen Tragödie enden.
»Madama Butterfly« ist »die empfindungsreichste Oper, die ich je geschrieben habe«, so Komponist Puccini selbst. Nachdem die Uraufführung zunächst mit Pauken und Trompeten durchfiel – die Aufteilung der Akte war sehr ungeschickt gewählt, der Tenor kein Sympathieträger –, überarbeitete Puccini sein Werk zu der Fassung, die uns bis heute verzaubert und Puccinis Siegeszug über alle Zweifler werden sollte.

Die bekannte Regisseurin, Schauspielerin und Autorin Adriana Altaras wird mit »Madama Butterfly« zum ersten Mal am Theater und Orchester Heidelberg inszenieren. Generalmusikdirektor Elias Grandy übernimmt die musikalische Leitung dieser beliebten Oper.

Theaterpädagogisches Begleitangebot: Probenklasse | Mal gucken! | Begleitmaterial | Vorbereitung 

Termine

Fr 15 November
19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

So 17 November
19.00–21.50 Uhr > Marguerre-Saal

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Weitere Termine
Do 21 November
19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Di 3 Dezember
19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Sa 14 Dezember
19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

So 22 Dezember
19.00–21.50 Uhr > Marguerre-Saal

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Mi 25 Dezember
19.00–21.50 Uhr > Marguerre-Saal

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Sa 28 Dezember
19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

So 12 Januar
19.00–21.50 Uhr > Marguerre-Saal

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Mi 15 Januar
19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

So 19 Januar
19.00–21.50 Uhr > Marguerre-Saal

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Mo 27 Januar
19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Di 11 Februar
19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini | Vorverkauf ab 1. Januar 2020
Sa 22 Februar
19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini | Vorverkauf ab 1. Januar 2020
Do 9 April
19.30–22.20 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Mo 13 April
19.00–21.50 Uhr > Marguerre-Saal

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

So 19 April
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit!
15.00–17.50 Uhr > Marguerre-Saal | 14.15 Uhr Einführung

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

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Änderungen vorbehalten

Besetzung

Bilder


Pressestimmen

  • Für Deutschlandfunk war Uwe Friedrich zu Gast bei der Premiere und berichtete im Anschluss an die Vorstellung live im Gespräch mit Britta Bürger. Das Gespräch, gesendet am 9. November 2019 in der Sendung »Fazit« im Deutschlandfunk Kultur, können Sie hier nachhören.

     

    In Adriana Altaras’ als »psychologischem Kammerspiel« angelegten Inszenierung, die sich ganz auf die »Liebe der Cio-Cio-San« konzentriere und das Libretto genau lese, sei Hye-Sung Na als Butterfly »der unangefochten leuchtende Stern«, schreibt Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (11. November 2019). Ihre Rolle habe sie »in allen Fasern dieses Charakters erfasst und verinnerlicht«, in »schier endlosen Nuancierungen« und »sauberer, nie schriller Höhe« gebe ihre »tadellose Stimme« der Rolle eine »höchst feine, in sich gekehrte Wendung«: »Das hat etwas Intimes, Leises und zutiefst Berührendes.« Elias Grandy und das Philharmonische Orchester hätten bei der Premiere ein »emotional höchst packendes Klangereignis« geboten, das jede Gefühlsregung auf der Bühne in der Musik »widergespiegelt« habe.

     

    Für Frank Pommer (Die Rheinpfalz, 10. November 2019) ist Generalmusikdirektor Elias Grandy der »große Gewinner dieser Neuproduktion«. Er habe das Philharmonische Orchester Heidelberg zu »einem packenden, mitreißenden, bisweilen regelrecht aufwühlenden Spiel« animiert, die Tragödie sei von Anfang an in der Musik präsent: »immer unter Hochspannung, nie jedenfalls schwülstig oder süßlich«. In der Inszenierung von Adriana Altaras, die sich »eng an die Vorlage« halte und deren Stärken »eindeutig in der Personenführung« lägen, sei Hye-Sung Na in der Titelrolle »so etwas wie eine Idealbesetzung«. Stimmlich überstrahle sie das Orchester »mühelos«, ihrer Darstellung folge der Zuschauer »atemlos«. »Beachtenswert« sei auch die Leistung der Sängerdarsteller Chaz’men Williams-Ali, Katarina Morfa, Jomes Homan und João Terleira.