Theater und Orchester Heidelberg
Foto Nilz Böhme

Mongos

von Sergej Gößner in der Regie von Grit Lukas, Theater Magdeburg

13+
  • Archiv – Spielzeit 2017|18

  • Nominierung JugendStückePreis
    GastspielUraufführung

    Zwinger 1+

Ikarus ist seit einem Unfall vom zehnten Wirbel abwärts querschnittsgelähmt und kann seine Beine nicht mehr bewegen. Francis leidet an einer aggressiven Form von Multipler Sklerose. Die beiden Jungs, die unterschiedlicher kaum sein könnten, lernen sich in einer Reha-Klinik kennen. Ikarus ist ein Großmaul, ein Aufschneider, der seine Mitmenschen gern mal als »Schwuchteln«, »Spastis« oder »Mongos« bezeichnet – seine Lähmung ist er einer ziemlich blutigen Schießerei schuldig, so behauptet er großspurig. Francis ist still, selbstreflektierend, sensibel und schreibt gern Gedichte. Die beiden werden dennoch beste Freunde und unzertrennlich. Sie saufen, rauchen, gehen ins Kino, reden über Sex und Frauen und erleben den ersten Liebeskummer – kurzum: zwei Jugendliche mitten in der Pubertät. Als Francis jedoch aus der Klinik entlassen wird, läuft bei dem sonst so coolen Ikarus alles aus dem Ruder.

Sergej Gößner, geboren 1988, ist ausgebildeter Schauspieler. In seinem Theaterstück Mongos erzählt er auf leichte Weise von zwei Jugendlichen, die neben den ganz normalen Problemen der Pubertät lernen müssen, mit ihren körperlichen Einschränkungen umzugehen. Mongos war 2016 für den Autorenwettbewerb beim Heidelberger Stückemarkt nominiert.

Besetzung

Regie Grit Lukas | Bühne und Kostüme Nadine Hampel | Dramaturgie Laura Busch

Mit Philipp Quest, Alexander von Säbel

Videos

Mongos