Theater und Orchester Heidelberg
Merit Eiermann (Orpheus); Foto Susanne Reichardt

Orpheus. Ohne Angst

mit Musik von Christoph Willibald Gluck und Claudio Monteverdi

12+

Oper für (junge) Erwachsene

Er ist der Popstar der griechischen Mythologie. Mit seinem Gesang rührt Orpheus Natur und Menschen, erweicht Steine und zähmt wilde Tiere. Als er seine große Liebe Eurydike verliert, begibt sich Orpheus auf eine existenzielle Reise in die Unterwelt, um Eurydike dem Totenreich zu entreißen.
Dafür muss er Ängste, Einsamkeit und Selbstzweifel überwinden, muss sich durch fremde, unheimliche Welten schlagen, sich allein gegen andere behaupten und den Tod davon überzeugen, Eurydike wieder an das Leben freizugeben. Und als ihm das gelungen ist, beginnt Eurydike, an seiner Liebe zu zweifeln.
Orpheus’ Geschichte wurde immer wieder neu und immer wieder anders auf die Bühne gebracht. In »Orpheus. Ohne Angst« treffen Musik, Gesang, Schauspiel und Tanz aufeinander, um mit heutigem Blick auf eine Lebenskrise zu schauen, auf eine Prüfungssituation, die man nur bestehen kann, wenn man sich selbst überwindet, extreme Situationen und Gefühle aushält und sich beherrscht – wenn man es aushält, zum*zur Außenseiter*in zu werden, und den Mut hat, zu seinen Gefühlen zu stehen und sie zu zeigen!

Besetzung

Regieassistenz Rosa Köhler
Inspizienz Joris Freisinger
Bühnenbildassistenz Selina Termath
Kostümassistenz Kristina Wolf
Bühnenmeisterin Michaela Abts

Bilder


Videos

Orpheus. Ohne Angst

Trailer von Siegersbusch Film

Pressestimmen

  • Ein »uneingeschränktes Lob« spricht Marion Gottlob in der Rhein-Neckar-Zeitung (2. November 2020) dem Experiment »Oper für (junge) Erwachsene« aus, das die Sparten Junges Theater und Musiktheater gemeinsam eingegangen seien: »Es ist ein Miteinander entstanden – mit viel Gefühl, doch ohne Kitsch«, betont die Rezensentin, die den Abend nicht nur Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen empfiehlt. Viel Lob gibt es für die drei Darstellerinnen auf der Bühne. Allen Beteiligten sei es in der Inszenierung von Natascha Kalmbach mit »Achtsamkeit und Charme« gelungen, den Orpheus-Mythos ins Heute zu übersetzen, in eine »Welt mit Beziehungsfragen, Internet und Selbstmord-Gedanken«.

     

    »Sehr angetan« sei das »altersmäßig gemischte Publikum« von der »munter und entspannt servierten Orpheus-Story« bei der Premiere gewesen, beobachtet Eckhard Britsch im Mannheimer Morgen (2. November 2020). Die Idee von Regisseurin Natascha Kalmbach, mit ihrer Bearbeitung sowohl Jugendliche wie auch Erwachsene für den Stoff zu interessieren, sei hier aufgegangen, da das »kurze und sehr lebendige Stück einiges an Poesie atmet und mir Witz und Charme« punkten könne. »Leicht und duftig« sei das Ganze inszeniert und »nah dran an der Jugend«.

Partner und Sponsoren

  • Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

    Wir danken dem Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg und insbesondere dem Makerspace ganz herzlich für die Unterstützung unserer Probenarbeit in Corona-Zeiten durch die Bereitstellung von Schildmasken.