Theater und Orchester Heidelberg

Philharmonisches Konzert

Georges Bizet Carmen-Suite Nr.1
Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der neuen Welt«
Aaron Copland Konzert für Klarinette, Streicher, Harfe und Klavier

Mit einem hochkarätigen Gastkonzert eröffnet das Philharmonische Orchester Heidelberg unter der Leitung des neuen Heidelberger Generalmusikdirektors Yordan Kamdzhalov die Konzertsaison am Theater Ansbach, dem jüngsten Stadttheater Deutschlands. Mit Werken von Antonín Dvořák und Aaron Copland, der eine Tscheche, der andere New Yorker, stehen zwei Komponisten im Mittelpunkt des Konzertes, die sich um die amerikanische Musik verdient gemacht haben. Dvořák, dessen 9. Symphonie von der New York Times nach der triumphalen Uraufführung als »Studie nationaler Musik« bezeichnet wurde, reflektiert in seinem Meisterwerk die folkloristischen Traditionen der »Neuen Welt« und schuf hiermit eine »amerikanische Symphonie« schlechthin. Auch Copland war zeitlebens mit der Suche nach einem eigenständigen nationalen Klangidiom befasst und bereicherte das Repertoire um ein Klarinettenkonzert, das er im Auftrag des großen Jazz-Klarinettisten Benny Goodman komponierte und mit amerikanisch-ureigenen Jazzelementen versah. Als Solist ist Sacha Rattle zu erleben, Sohn des Dirigenten Sir Simon. Zu Beginn des Konzerts erklingt Musik vom Georges Bizet, dessen Carmen zu den meistgespielten Opern zählt.