Theater und Orchester Heidelberg

Requiem

Eine Tanzproduktion von Nanine Linning

  • Archiv – Spielzeit 2011|12

  • Opernzelt

Mit Skulpturen von Les Deux Garçons

Musik
Requiem op. 48 von Gabriel Fauré
Liberty (Nanine’s Paradise) von Michiel Jansen

Requiem ist ein Cross-Over-Projekt zwischen Ausstellung, Konzert und Tanz, in dem Nanine Linning auf die Suche nach dem irdischen Paradies geht, wobei sie sich nicht nur – wie bei einer katholischen Totenmesse – auf die Trauer über den Tod fokussiert, sondern vor allem auf die Verehrung des Lebens. Requiem besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil des Abends lässt sich wie eine Ausstellung besichtigen, wobei die Tänzer in Installationen als lebende Skulpturen präsentiert werden. Das Publikum wandert auf der Bühne durch eine sinnlich wahrnehmbare und fassbare Welt fantasievoller Gestalten, die Nanine Linning gemeinsam mit dem Künstlerduo Les Deux Garçons entwickelt hat, inspiriert durch mythische Figuren wie den römischen Gott Janus oder das griechische Mischwesen Zentaur. Im zweiten Teil erwacht die erstarrte, »gefriergetrocknete« Welt zum Leben. Linning inszeniert und choreografiert mit dem Requiem von Gabriel Fauré als Ausgangspunkt auf der großen, offenen Bühne Requiem für Tänzer, Gesangssolisten, Chor und Live-Orchester. Hinzu kommen sowohl Michiel Jansens elektronische Komposition Liberty als auch Live-Videoprojektionen. Wenn man sich des eigenen Todes bewusst ist, wird die Passion für das Leben größer.

Requiem ist eine Koproduktion zwischen dem Theater Osnabrück, der Stiftung NANINELINNING.NL aus Amsterdam, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) und dem Theater und Orchester Heidelberg.

Besetzung