Theater und Orchester Heidelberg

Romeo und Julia

von William Shakespeare

Aus dem Englischen von Thomas Brasch

Ein Mann, eine Frau, die größte Liebesgeschichte der Welt. An einem Sonntag lernen sie einander kennen, fünf Tage später bringen sie sich um – aber dazwischen erleben Romeo und Julia die aufregendste, schmerzhafteste, wunderschönste Zeit ihres Lebens. Von der berühmten Balkonszene über Duelle, Gift und Täuschung bis zum bitteren Ende und darüber hinaus. Das Stück zählt zum Frühwerk William Shakespeares, man merkt ihm seine Jugendlichkeit an. Zugleich entfaltet Shakespeare hier bereits seine ganze Meisterschaft: Romeo und Julia wirkt vier Akte lang wie eine übermütige Komödie, um dann im fünften Akt mit tödlicher Konsequenz tief traurig zu enden.

»Schöner als im Heidelberger Schloss könnten sich Romeo und Julia nicht einmal am Originalschauplatz in Verona verlieben«, meldete die SWR-Landesschau über Markus Heinzelmanns Inszenierung der klassischen Shakespeare-Lovestory. »Actionreich und kurzweilig, zuweilen mit Humor und schließlich mit düsterer Tragik«, urteilte der Mannheimer Morgen. Und die Rhein-Neckar-Zeitung fasste zusammen: »Ein stimmungsvoller Abend«. 2016 wird Romeo und Julia wiederaufgenommen – für alle, die das Spektakel verpasst haben oder noch einmal dabei sein möchten.

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Romeo und Julia

Trailer von Thiemo Hehl

Pressestimmen

  • In Anspielung auf das parallel laufende EM-Halbfinalspiel schreibt Volker Oesterreich in der Rhein-Neckar-Zeitung (11.07.2016), das »vielköpfige Ensemble, der rockige Sound, (…), eine auf Reim komm raus getrimmte Rap-Parodie oder das Versteckspiel nach der Nachtigall-und-Lerche-Liebesnacht tun ein Übriges dazu, aus diesem Abend ein erfreulicheres Ereignis zu machen, als es andere Public Viewer beim EM-Drama erleben«. Regisseur Markus Heinzelmann kenne die speziellen Gesetze des Open-Air-Theaters und stelle besonders die komödiantischen Aspekte der Vorlage in der Vordergrund.

     

    Im Mannheimer Morgen (09.07.2016) meint Martin Vögele, der Regisseur verquicke »lustvoll klassische und moderne Elemente« und verknüpfe »die Handlung mit reichlich Livemusik (gespielt von dem fabelhaften Dreier-Gespann Willi Haselbek, Erwin Ditzner und Michael Koschorreck)«. Fazit: »Bei allem Übermut und Witz gelingt es dem Ensemble, den Charakteren genug emotionale Tiefe und glaubwürdige verhängnisvolle Leidenschaftlichkeit zu verleihen, um diese Romeo und Julia-Inszenierung – mag man sie je nach persönlicher Disposition stellenweise auch etwas klamaukig finden – in einen so vergnüglichen wie dramatisch-berührenden Theaterabend zu verwandeln.

     

    Für die Rhein-Neckar-Zeitung (29.06.2015) berichtet Heribert Vogt von einem »stimmungsvollen Abend, an dem Action und Melancholie, Freude und Trauer sowie eben Liebe und Tod eng miteinander verwoben sind«. Gelungen sei die Platzierung der Bühne vor dem Bibliotheksbau wie auch der Wechsel zwischen Fecht- und Boxszenen, Akrobatik- und Tanzeinlagen sowie ruhigen Momenten, begleitet von Livemusik, die das Geschehen in die Gegenwart hole. Für den Kritiker ein »so unterhaltsames wie nachdenklich stimmendes Theatererlebnis« und auch »die Begeisterung der Zuschauer entlud sich noch in starkem Schlussapplaus«.

     

    »Actionreich und kurzweilig, zuweilen auch mit Humor und schließlich mit düsterer Tragik« werde »vor der grandiosen Kulisse des Schlosshofes« das Drama um Romeo und Julia erzählt, schreibt Michael Abschlag im Mannheimer Morgen (29.06.2015). Der klassische Plot werde »wie gewohnt mit viel Dynamik und Körpereinsatz umgesetzt« und auch der Raum und die Kulisse des Schlosses geschickt genutzt, das »Oszillieren zwischen Pathos und Alltagssprache, Vers und Prosa, Tragik und Witz« entfalte immer wieder Momente »herrlicher Komik«. »Witz und Dynamik« sorgten für einen »unterhaltsamen Abend«.

     

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