Theater und Orchester Heidelberg

Sherlock Holmes

nach Arthur Conan Doyle
von Jürgen Popig

Sommer 1903, London 221 b Baker Street. Dr. Watson besucht wieder einmal seinen Freund, den berühmten Detektiv. Der steckt mitten in einem neuen, gefährlichen Fall. Beim Versuch, den gestohlenen Mazarin-Diamanten für die britische Krone zurückzugewinnen, ist das Schlimmste zu befürchten: ein Mordanschlag auf Sherlock Holmes! Tatkräftig unterstützt von Mrs. Hudson, versuchen Watson und Holmes sich dagegen zu wappnen. Aber dann kommt alles ganz anders. – Ein augenzwinkerndes Spiel mit den klassischen Figuren von Sir Arthur Conan Doyle.

Doyle studierte Medizin. Nebenher begann er zu schreiben. 1887 schuf er mit Sherlock Holmes den berühmtesten Detektiv aller Zeiten. Aufgrund des überwältigenden Erfolgs entstanden bis 1927 immer neue Abenteuer um Sherlock Holmes und seinen unentbehrlichen Begleiter Dr. Watson. »Sie kennen meine Methoden, Watson! Ihre Schuhe sind neu, die Sohlen sind aber leicht angesengt. Zuerst dachte ich, sie seien vielleicht feucht geworden und beim Trocknen angebrannt. Doch nahe am Innenrist befindet sich eine kleine runde Siegelmarke aus Papier mit dem Firmenzeichen des Geschäftsinhabers darauf. Feuchtigkeit hätte sie natürlich abgelöst. Sie haben also dagesessen, die Füße zum Kamin hin ausgestreckt, was ein Mann auch in einem noch so nasskalten Juni bei voller Gesundheit wohl kaum tun würde. Ich deduziere also: Sie sind erst kürzlich krank gewesen. Erkältungen im Sommer sind immer ein wenig beschwerlich.«

Besetzung

Bilder


Pressestimmen

  • Annette Lennartz besuchte vorab eine Probe zu Sherlock Holmes. Ihren Beitrag, gesendet am 18. Juni 2016 in SWR2 »Kultur Regional«, können Sie hier nachhören.

     

    »Überaus gelungen« sei die Bühnenfassung von Jürgen Popig, »gewürzt mit kleinen Augenzwinkern«, so Bettina Henkelmann im Mannheimer Morgen (21.06.2016). Ein »großes Kompliment« spendet die Rezensentin ebenso den Darstellern, Regisseur Robin Telfer und nicht zuletzt Nina Wurman, die »als Lady Sound für den guten Ton der Geräusche verantwortlich zeichnet und die den meisten Applaus des Premierenpublikums erhält«.

     

    Einen »kriminalistischen Zirkus« in einer Baker Street mit »besonders schöner Aussicht« über dem Neckartal habe Robin Telfer inszeniert, so Stefan Benz im Darmstädter Echo (22.06.2016). Der Abend biete über »80 kurzweilige Minuten kuriose Kolportage, schräge Typenkomödie und britisches Clownstheater.«