Theater und Orchester Heidelberg

Sternenregen und Funkenflug

Carl Maria von Weber (1786-1826)
Ouvertüre aus der Oper Der Freischütz
Johannes Brahms (1833-1897)
Ungarischer Tanz Nr. 17
Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)
Konzert für Trompete und Orchester E-Dur
Johannes Brahms
Ungarischer Tanz Nr. 21
Peter I. Tschaikowsky (1840-1893)
Romeo und Julia, Fantasie-Ouvertüre nach William Shakespeare

Blendend roter Feuerschein – geheimnisvoll flackert das Heidelberger Schloss in bengalischem Licht. Als stände die Ruine ein weiteres Mal in Flammen. Wie schon 1689 und 1693, als die Truppen des Sonnenkönigs Ludwig XIV. Schloss und Stadt niederbrannten und die inzwischen weltberühmte Ruine zurückließen. Dann zischt, funkt und knallt es weiter – das Brillant-Feuerwerk über dem Neckar erinnert an den Anlass, als Kurfürst Friedrich V. im Jahr 1613 seine frisch angetraute Gemahlin Elizabeth Stuart standesgemäß begrüßen ließ. Mit dem  Feuerwerk hat er eine Tradition begründet, die 2013 ihr 400-jähriges Jubiläum feierte.
Sternenregen und Funkenflug – im Konzert zur Schlossbeleuchtung werden Werke gespielt, die in ihrem romantischen Tonfall Alt und Jung verzaubern. Auf dem Programm stehen Carl Maria von Webers Ouvertüre zur Oper »Der Freischütz«, das Konzert für Trompete und Orchester in E-Dur von Johann Nepomuk Hummel sowie Peter I. Tschaikowskys Fantasie-Ouvertüre »Romeo und Julia« – passend zur Aufführung von Shakespeares gleichnamigem Drama im Schlosshof. Ergänzt wird das Programm durch einige der Ungarischen Tänze von Johannes Brahms. Als Solist konnte der hervorragende Trompeter Wolfgang Bauer gewonnen werden. Zuletzt wurde Wolfgang Bauer mit dem Echo Klassik 2009 als Instrumentalist des Jahres ausgezeichnet. Wolfgang Bauer war Solotrompeter der Münchner Philharmoniker, des RSO Frankfurt und des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Sein Durchbruch erfolgte 1993, als Bauer nacheinander den »Deutschen Musikwettbewerb« und den »Internationalen Musikwettbewerb der ARD« in München gewann.