Theater und Orchester Heidelberg
Foto Susanne Reichardt

Summernightdreamers

Musiktheater nach Henry Purcell, Benjamin Britten und John Casken

Idee und Konzept von Andrea Schwalbach, Ulrike Schumann und Elias Grandy

Empfohlen ab 14 Jahren

in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

In einer langen, lauen Sommernacht, wenn die Elfen und Kobolde im Reich der Feenkönigin tanzen und verrücktspielen, wenn von Liebesschmerz geplagte Menschen sich tief im Feenreich verirren …
In dieser einen, ganz speziellen Sommernacht ist es die Athener Königsgemahlin Phaedra, die ihrem Schmerz um die abgewiesene Liebe zu ihrem Stiefsohn Hippolytos und ihrem Leben ein Ende setzen will. Und ein wahnverwirrter König, der die immer gleiche Geschichte von einem Küster erzählt, der Nacht für Nacht die Kirchturmuhr aufzieht und so einen weiteren Tag voller Sehnsucht zu einer unbekannten Geliebten und damit sein Leben auslöscht. In dieser einen, ganz speziellen Sommernacht, verwirrt und verirrt im Reich der Feenkönigin, da können diese beiden ihren Schmerz und ihre Sehnsucht vergessen, verlieren und verwandeln.
Musikalisch treffen drei der bedeutendsten englischen Komponisten, Henry Purcell (1659–1695), Benjamin Britten (1913–1976) und John Casken (*1949), die unüberhörbar ein und derselben Tradition entstammen, aufeinander. Henry Purcells »The Fairy Queen«, 1692 als Bearbeitung von William Shakespeares »Ein Sommernachtstraum« vertont, Benjamin Brittens Kantate »Phaedra«, nur wenige Monate vor dem Tod des Komponisten 1976 uraufgeführt, und John Caskens Kammerstück »Trackway of Time«, nach einem Gedicht von Thomas Hardy, gehen eine ganz eigene, poetische Verbindung ein.

Eine Einführung der Dramaturgin Ulrike Schumann können Sie hier hören:

 

Termine

Sa 31 Oktober
15.00–16.15 Uhr > Marguerre-Saal

Summernightdreamers

Musiktheater nach Henry Purcell, Benjamin Britten und John Casken

Fr 13 November
19.00–20.15 Uhr > Marguerre-Saal

Summernightdreamers

Musiktheater nach Henry Purcell, Benjamin Britten und John Casken

Weitere Termine
Sa 14 November
19.00–20.15 Uhr > Marguerre-Saal

Summernightdreamers

Musiktheater nach Henry Purcell, Benjamin Britten und John Casken

Mo 7 Dezember
19.00–20.15 Uhr > Marguerre-Saal

Summernightdreamers

Musiktheater nach Henry Purcell, Benjamin Britten und John Casken

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Änderungen vorbehalten

Besetzung

Cello Johann Aparicio Bohórquez/Sebastián Escobar Avaria
Kontrabass Thomas Acker/Georgi Berov
Fagott Hitomi Wilkening/Sophia Mindt
Cembalo Hanna Pyo/Paul Taubitz

Studienleitung Johannes Zimmermann
Musikalische Einstudierung Aurelia Andrews, Suwon Kim, Claudio Novati, Hanna Pyo, Julian Pontus Schirmer, Paul Taubitz, Johannes Zimmermann
Regieassistenz und Abendspielleitung Christine Arnold
Inspizienz Sandra Wisotzki
Bühnenbildassistenz Bettina Ernst, Margarita Bock
Kostümassistenz Naomi Kean
Kostümhospitanz Moritz Löper
Leiterin der Statisterie Nina Pfaff
Erstellung der Übertitel Ulrike Schumann
Übertitelinspizienz Martin Becher, Viktoria Karl, Florian Lang

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Bühnenmeister Brandon Ess
Leiter der Beleuchtungsabteilung Ralf Kabrhel
Leiter der Tonabteilung Alexander Wodniok
Ton Luisa Sachs, Thomas Mandl
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga, Kristina Flachs (stellv.)
Gewandmeisterin Damen Dagmar Gröver
Gewandmeisterin Herren Katja Ulrich
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (stellv.)
Abendmaske Amelie Broich, Martina Müller, Lili Zawierucha
Leiterin der Requisite Lotte Linnenbrügger
Requisite Laurenz Micke
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

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SUMMERNIGHTDREAMERS

Trailer von Siegersbusch Film

Pressestimmen

  • »Verrückt, und zum Lieben schön« sei dieser erste Opernabend unter Corona-Bedingungen, freut sich Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (5. Oktober 2020). Die »spannende Kombination« von Barock- und Gegenwartsmusik funktioniere »ausgezeichnet«, der Abend sei zudem »herzallerliebst ausgestattet (…), klug disponiert und hinreißend umgesetzt«. Die »große Spielfreude« und der »ausgezeichnete« Gesang der Darsteller*innen werden ebenso herausgestellt. »Theater also ›at its best‹, und musikalisches obendrein« resümiert der Rezensent: »Das alles ist klug zusammengefügt, herrlich auf die Bühne gebracht und konzeptuell der gegenwärtigen Situation bestens angepasst.«

     

    Eine »kluge Setzung, handwerkliche Souveränität, musikalische Brillanz« attestiert Andreas Falentin dem Opernabend in der »deutschen Bühne« (online, 4. Oktober 2020). Das Pasticcio sei »nett anzusehen«, vor allem aber »großartig anzuhören«. GMD Elias Grandy habe hier »ganze Arbeit geleistet«: »Die Arrangements zünden und leisten sich wilde, skurrile Klangmomente.« Stimmig sei auch die Personenführung der Regisseurin, vom »starken Ensemble« werde das Ganze »singdarstellerisch hervorragend beglaubigt«.

     

    Für den Mannheimer Morgen (4. Oktober 2020) berichtet Eckhard Britsch von einem »komödiantischen Sommernachtsspuk«, einem »witzigen Patchwork an Gedanken und Szenen«, dargeboten als »musiktheatralisches Erlebnis, das Auge und Ohr gleichermaßen« bediene. GMD Elias Grandy habe die »Musiken plastisch arrangiert«, und das kleine, aber »stringent besetzte« Musikerensemble »im Griff«. Gesungen werde »auf hohem Niveau«, gleichzeitig überzeuge das Ensemble, dem Regisseurin Andrea Schwalbach viel abfordere, durch seine Spielfreude.