Theater und Orchester Heidelberg

Unframed #1

Der Abend junger Choreografen

  • Archiv – Spielzeit 2013|14

  • Uraufführung

    Zwinger 1+

Die Tänzer Ihrer Dance Company Nanine Linning / Theater Heidelberg heißen Sie zu einem neuen Tanzerlebnis mit spannend unterschiedlichen Choreografien im Zwinger1 willkommen! Sie lassen nicht nur die Visionen der Choreografen in faszinierender Bewegung Gestalt werden, sondern sind selbst Quelle der Inspiration, strotzen vor Ideen und kreativer Energie: Deshalb gibt Nanine Linning den Tänzern die Möglichkeit, ihre ureigenen choreografischen Einfälle und Konzepte dem Publikum zu präsentieren. Dieses lernt die Tänzerinnen und Tänzer von gänzlich neuen Seiten kennen in sechs einzelnen Choreografien, in denen es unter anderem der Personifikation des Konsums per se und einem sizilianischen Mafia-Paten begegnet. Das tänzerische Aufeinanderprallen berührender Sozialkritik, skurriler Welten à la Quentin Tarantino, ebenso tiefgründiger wie humorvoller Hinterfragung von Identität und Werten sowie bloßer Sehnsucht nach ehrlicher, überdauernder Liebe verspricht einen kurzweiligen und extrem abwechslungsreichen Abend – der in sich überraschende Querverbindungen erkennen lässt, dabei aber spontan, frech und jung daherkommt: eben ungerahmt – Unframed!

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Trailer von Erik Spruijt

Pressestimmen

  • »Ungerahmt schön« überschreibt Nora Abdel Rahman im Mannheimer Morgen (05.04.2014) ihre Kritik. »Eine feine Ergänzung« des »äußerst erfolgreichen« Programms der Dance Company Nanine Linning/Theater Heidelberg sei der Unframed #1-Abend und im »schlichten und dafür intimeren Bühnenraum des Zwinger« seien die sechs Choreografien eine »wunderbare Erweiterung«. Ein »grandioser Abgesang auf die Mafiakultur« die »sehr genau« gearbeitete Choreografie von Paolo Amerio; »witzig absurd und dabei tänzerisch ausgefeilt« die Arbeit von Léa Dubois und Francesca Imoda setze mit ihrer Choreografie einen »starken Schluss« so die Kritikerin weiter. Unframed habe, wie im Titel versprochen, »den erwartbaren Rahmen« gesprengt.

     

    In der Rhein-Neckar-Zeitung (05.04.2014) berichtet Marion Gottlob von der besonderen »Chance für die jungen Künstler, einem Publikum die eigene, tänzerische Handschrift zu präsentieren«. Mit »Humor gepunktet« habe die Choreografie von Mallika Baumann, »grandios« das Solo von Léa Dubois für Paolo Amerio, »Lob« für die »einzigartige« Gestaltung des Duetts von Kyle Patrick, »mit Witz und Tanz« und doch »ganz nach innen gerichtet« die Choreografie von Konstantinos Kranidiotis und in »fast unheimlicher Perfektion« getanzt die Arbeit von Francesca Imoda. Fazit der Rezension: »Viel Applaus für die Nachwuchs-Choreografen und ihre Tanzkollegen, die die Entwürfe in bewegte Wirklichkeit umsetzten. Und für Nanine Linning, die ihrem Ensemble diese Freiheit gab.«