Theater und Orchester Heidelberg

Valer Sabadus. Giovanni Carestini: Barocke Helden

Werke von Georg Friedrich Händel, Johann Adolf Hasse und Christoph Willibald Gluck

Nach seinem triumphalen Liederabend beim letztjährigen Winter in Schwetzingen kehrt Starcounter Valer Sabadus mit einem Programm nach Schwetzingen zurück, das einem der großen Kastraten des 18. Jahrhunderts Reverenz erweist: Giovanni Carestini. Valer Sabadus singt Auszüge aus Partien, die Georg Friedrich Händel, Johann Adolf Hasse und Christoph Willibald Gluck Carestini in die Kehle komponierten.


Programm

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Concerto grosso, B-Dur, op 3, Nr.1 (HWV 312 / ca. 1720)
1. Allegro
2. Largo
3. Allegro

aus Ariodante (HWV 33 / 1735)
Arie des Ariodante: Scherza Infida

aus Il Parnasso in Festa (HWV 73 / 1734)
Arie des Apollo: Gran Tonante, il Giove immenso


Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788)

Konzert für Flöte, Streicher und B.c., d-Moll (Wq 22, H 426 / 1747)
2. Un poco Andante
3. Allegro di molto


Georg Friedrich Händel

aus Alcina (HWV 34 / 1735)
Arie des Ruggiero: Mi lusinga il dolce affetto
Arie des Ruggiero: Sta nell’Ircana
– Pause –

 

Johann Adolph Hasse (1699-1783)
aus Leucippo (1747)
Arie des Leucippo: Così geloso il cane
Arie des Leucippo: Per me vivi, amato bene


Carl Philipp Emanuel Bach

Sinfonie Nr. 3, F-Dur (Wq 183, H 665 / 1775)
1. Allegro di molto
2. Larghetto
3. Presto


Christoph Willibald Gluck (1714-1787)

aus Demofoonte (GluckWV 1.3 / 1743)
Arie des Timante: Sperai vicino il lido
Arie des Timante: Gemo in un punto e fremo

Pressestimmen

  • Monika Lanzendörfer berichtet für den Mannheimer Morgen (27.01.2014), …

    Monika Lanzendörfer berichtet für den Mannheimer Morgen (27.01.2014), der Counter habe sich mit diesem Programm »eine Plattform für seine Vielseitigkeit, sein weites Klangspektrum und seine ausgereifte Technik« geschaffen. Sabadus‘ »feine, verzögerte Pianolinien« hätten jeden Zuhörer erreicht: »der ellenlange Arien-Zierrat lehnt sich an den Inhalt des Textes an und fließt oder perlt Note für Note. Winzige Differenzierungen verhelfen (…) zu sanfter Tonformung und sensiblem Charakter. Kontrastreiche Schilderungen von Naturgewalten offenbaren die phänomenale Leichtigkeit der Phrasierung.« Das Publikum habe ihn »stürmisch mit allen Zeichen der Bewunderung« gefeiert.