Theater und Orchester Heidelberg

ZERO

Wiederaufnahme der ersten Heidelberger Tanzproduktion von Nanine Linning

Musik
Arvo Pärt, Philip Glass, Ralph Vaughan Williams, Julia Wolfe, alva noto & Ryuichi Sakamoto

Nach zwölf ausverkauften Vorstellungen des »gelungenen Überwältigungskonzepts «, wie UBI BENE es nannte, kehrt Nanine Linnings erste Heidelberger Tanzproduktion ZERO in den Marguerre-Saal zurück. Die Menschheit, die Natur, die Erde taumeln auf ihr Ende zu – die Apokalypse wird immer wieder neu prophezeit. Der Mensch bittet zum letzten Tanz und sieht den Untergang in naher Zukunft liegen, doch die Erde dreht sich, und die Planeten kreisen. Wenn die Menschheit ihren Planeten zugrunde richtet, hört er damit auf zu existieren? Könnte das vermeintliche Ende nicht auch ein Neubeginn sein? »Zero« gleich Null: Ende oder Anfang, Countdown oder Count-up? ZERO schafft eine fantastische Welt, in der ein gewaltiger Wandel geschieht. Die Dimensionen kehren sich um, die Schwerkraft schwindet und alle Gewissheiten ebenso. »Die Vorstellung eines Endes der Welt, wie wir sie kennen, finde ich wenig beängstigend. Im Gegenteil: Vermag man es als einen Neuanfang zu sehen, kann es gar spannend sein, sich den oft prophezeiten ›Weltuntergang‹ auszumalen«, bemerkte Nanine Linning zu ZERO. Atmosphärisch dichte und expressive Choreografien, futuristische Kostüme der jungen Haute-Couture-Modedesignerin Iris van Herpen, großformatige Videokunst und vom Philharmonischen Orchester dargebotene sphärische zeitgenössische Kompositionen verschaffen ein Bühnenerlebnis von »faszinierender Bildkraft«, wie die Zeitschrift tanz urteilte.

Bilder


Videos

ZERO

Trailer von Josanne Buiting

ZERO

Trailer von Thiemo Hehl