Theater und Orchester Heidelberg
Februar
22
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Im Rahmen des 5. Philharmonischen Konzerts wurde der spanischen Komponistin Elena Mendoza am Mittwochabend der diesjährige Heidelberger Künstlerinnenpreis verliehen.

Der Heidelberger Künstlerinnenpreis zählt zu den wichtigsten Kulturpreisen des Landes und ist weltweit der einzige Preis, der ausschließlich an Komponistinnen vergeben wird. Seit 2007 wird der Preis als städtischer Musikpreis von der Stadt Heidelberg verliehen und vom Theater und Orchester Heidelberg ausgerichtet, das jeweils ein Orchesterwerk der Preisträgerin im Rahmen eines Konzertes zur Aufführung bringt.

Elena Mendoza, Foto Noel Tovia Matoff

Die 1973 in Sevilla (Spanien) geborene Komponistin studierte in ihrer Heimatstadt Germanistik sowie Klavier und Komposition in Zaragoza, Augsburg, Düsseldorf und Berlin. Ihre Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2010 mit dem Premio Nacional de Música und dem Musikpreis Salzburg sowie einem Stipendium der Akademie Schloss Solitude. Elena Mendoza ist Professorin für Komposition an der Berliner Universität der Künste. Weitere Informationen zur Komponistin finden Sie hier.

Das Philharmonischen Konzert wird am 21. Februar wiederholt. Das Philharmonische Orchester Heidelberg spielt unter der Leitung von Generalmusikdirektor Elias Grandy Elena Mendozas klangintensives »Salon de espejos«. Weiter steht auf dem Programm das 2. Klavierkonzert von Béla Bartók. Musiziert wird es von einem der führenden amerikanischen Pianisten: Tzimon Barto. Seinen internationalen
Durchbruch hatte er Mitte der 1980er Jahre, als er auf Einladung Herbert von Karajans im Wiener Musikverein sowie bei den Salzburger Festspielen auftrat. Seither ist Tzimon Barto mit beinahe allen international führenden Orchestern aufgetreten und gastiert regelmäßig bei den renommiertesten Festivals. Das Programm beschließt die 2. Symphonie von Johannes Brahms.

Karten für das 5. Philharmonische Konzert am 21. Februar erhalten Sie an der Theaterkasse, Theaterstraße 10, unter 06221 58 20 000, tickets@theater.heidelberg.de oder online im Webshop.

Verleihung des Heidelberger Künstlerinnenpreises an Elena Mendoza im Rahmen des 5. Philharmonischen Konzerts +

Der spektakuläre Wirtschaftskrimi von Ayad Akhtar geht ab sofort in den vorgezogenen Vorverkauf

Die Finanzwelt steht Kopf! USA, 1985: Skrupellose Banker, ehrgeizige Juristen und eine unermüdliche Journalistin auf der Jagd nach dem ganz großen Geld – zwischen Wall Street und Hollywood. Ein spektakulärer Wirtschaftskrimi über die Anfänge des modernen Turbokapitalismus.
»Das hier ist eine Geschichte über Könige, oder was man heutzutage so für Könige hält. Könige, die Brioni tragen, in himmelhohen Prunkpalästen residieren und sich verbissene Schlachten liefern wegen – na, was wohl? – wegen Geld.«

Premiere ist am 25. April im Marguerre-Saal. Regie führt Brit Bartkowiak, es spielen Roland Bayer, Sheila Eckhardt, Hans Fleischmann, Steffen Gangloff, Raphael Gehrmann, Sophie Melbinger, Dietmar Nieder, Hendrik Richter, Jonathan Schimmer, Andreas Seifert, Katharina Uhland, Martin Wißner und Friedrich Witte.

Junk geht ab sofort in den vorgezogenen Vorverkauf – bei Buchungen bis zum 31. März gilt ein Frühbucherrabatt von 20 % (Abo-Ermäßigung: 25 %). Karten an der Theaterkasse, unter 06221 58 20 000, tickets@theater.heidelberg.de oder online im Webshop.

Foto Ludwig Olah

Foto Ludwig Olah

Junk
Der spektakuläre Wirtschaftskrimi ab sofort im vorgezogenen Vorverkauf − 20 % Frühbucherrabatt bis zum 31. März!

Ab in die Oper! Heidelberger Chöre gesucht für einen Abend mit alten Dekorationen, Kostümteilen, Windmaschine, Schneetuch, Kronleuchter … und: Chor und Orchester.

Für ein szenisch-musikalisches Chorprojekt mit dem Opern- und Extrachor sowie dem Philharmonischen Orchester Heidelberg sucht das Theater und Orchester Heidelberg Chöre und Gesangsvereine mit ihrem eigenen Repertoire zur stimmkräftigen Mitwirkung.

Die Proben finden generell am Abend (1 Abend pro Woche) und am Samstagvormittag statt, Vorproben in der Zeit vom 23. Juni bis ca. 18. Juli 2019 und vom 10. bis 25. September 2019.

Verbindliche Endproben:
Klavierhauptprobe: 18. September, 18.00 Uhr
Bühnen-Orchesterproben: 19., 20., 23. September, jeweils 19.00 Uhr
Orchesterhauptprobe: 24. September, 19.00 Uhr
Generalprobe: 25. September, 19.30 Uhr

Premiere: 27. September 2019

Weitere Vorstellungen: 29. September / 3., 5., 13., 15. Oktober / 23., 25. November 2019 / 12. Januar 2020

Für Nachfragen und bei Interesse melden Sie sich bitte bei Ulrike Schumann, Operndirektorin und Leitung Dramaturgie, ulrike.schumann@heidelberg.de

Ab in die Oper! Heidelberger Chöre gesucht +
Theater auf den schönsten Bühnen der Stadt. Der Vorverkauf für die Heidelberger Schlossfestspiele läuft. Jetzt 10 % Frühbucherrabatt sichern! >

Premiere verpasst?

Nächste Vorstellungen von »Benjamin« am 7. und 12. März!
Das neue Theatermagazin ist da! +

Wir freuen uns über die vielfache Würdigung unserer erfolgreichen Arbeit:

  • zahlreiche Nennungen in den Kritikerumfragen der Fachzeitschriften Opernwelt und die deutsche Bühne
  • 2. Platz in der Kategorie »Abseits der Zentren« in der Jahresbilanz der deutschen Bühne
  • 7. FAUST-Nominierung in 7 Jahren für Martin G. Bergers Inszenierung von »Faust (Margarete)«
  • Einladungen zu renommierten nationalen wie internationalen Theaterfestivals

Gerade wurde die jährliche Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt veröffentlicht und das Theater und Orchester Heidelberg erhielt erstmals sieben Nennungen in unterschiedlichen Kategorien. Neben einer Nennung als »Opernhaus des Jahres« gab es zwei Nennungen in der Kategorie »Wiederentdeckung des Jahres« für Porporas »Mitridate« beim Winter in Schwetzingen. Für ihre Interpretation des Farnace in »Mitridate« wurde Shahar Lavi als »beste Nachwuchskünstlerin« genannt; als »Sänger des Jahres« erhielt Martin Piskorski eine Nennung für seinen Faust in der Gounod-Oper. Eine Nennung als »Aufführung des Jahres« gab es für »Don Giovanni«, Regisseur Lorenzo Fioroni wurde als »Regisseur des Jahres« für diese Mozart-Inszenierung genannt.

Zum »Regisseur des Jahres« gewählt wurde Peter Konwitschny, dem wir herzlich gratulieren und auf dessen kommende Regiearbeit wir uns sehr freuen: Er inszeniert bei uns gerade Wolfgang Amadeus Mozarts »Idomeneo«, eine Premiere, auf die man besonders gespannt sein kann.

Aber zunächst ein Blick zurück auf die vergangene Opernsaison: Das Theater und Orchester Heidelberg ist in der Kategorie »Regie/Musiktheater« nominiert für den wichtigsten Preis der deutschsprachigen Theaterwelt DER FAUST. Die Jury nominierte Martin G. Bergers Neufassung von Charles Gounods Oper »Faust (Margarete)«, die im März 2018 in Heidelberg Premiere feierte. Damit ist es dem Theater nicht nur gelungen, zum 7. Mal in der 7-jährigen Intendanz von Holger Schultze für diesen Preis nominiert zu werden, sondern die Nominierung unterstreicht auch die eindrucksvollen Ausnahmeleistungen quer durch die Sparten Schauspiel, Musiktheater, Tanz sowie Junges Theater.

Auch die Fachzeitschrift die deutsche bühne hebt die Inszenierung bei der diesjährigen Kritikerumfrage mit je einer Nennung in den Kategorien »Das innovative Format« sowie »Oper« hervor. Unabhängig davon erhielt das Theater zwei Nennungen in der Kategorie »Abseits der Zentren«, was dem Haus den 2. Platz in dieser Kritikerfrage einbringt. Es folgt eine Nennung in der Kategorie »Gesamtleistung« sowie zwei Nennungen in der Kategorie »Tanz« für Nanine Linnings »Dusk«.

Alle Auszeichnungen auf einen Blick unter »Unser Haus«. 

Mit einer Platzausnutzung von über 90 % blickt das Theater und Orchester Heidelberg auf eine überaus erfolgreiche vergangene Spielzeit zurück:

Zum allerersten Mal überhaupt wurde mit »Beben« eine Inszenierung des Heidelberger Theaters zu den Mülheimer Theatertagen NRW eingeladen. Nach Gastspielreisen in der letzten Spielzeit nach Chile, setzt sich der internationale Erfolg auch diese Spielzeit fort: die beiden Inszenierungen »Beben« sowie »Nimby | Not in my backyard« sind aktuell nach Brasilien, Mexiko und Kuba eingeladen.

Intendant Holger Schultze freut sich über diese Einladungen und Gastspielreisen: »Sie bedeuten eine fantastische Wertschätzung unserer Arbeit als Stadttheater, die nur durch die Leidenschaft und das Engagement aller Mitarbeiter*innen möglich ist.«

Großartige Würdigung unserer Arbeit: Auszeichnungen, Nominierungen, Nennungen, Festivaleinladungen!
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