Theater und Orchester Heidelberg
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Gustav Peter Wöhler zu Gast mit »Gefährliche Briefschaften«

Der Dirigent Francesco Angelico ist erkrankt und muss seinen Auftritt mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg am 19. Dezember in der Stadthalle absagen. Für ihn übernimmt Wilson Hermanto die musikalische Leitung des 3. Philharmonischen Konzerts

Foto Kaupo Kikkas

Foto Kaupo Kikkas

Wilson Hermanto ist im Konzertbereich als auch in der Oper ein international gefragter Dirigent und wird regelmäßig zu hochkarätigen internationalen Engagements eingeladen. In der vergangenen Saison 2017|18 trat Wilson Hermanto unter anderem im Rahmen des Meisterinterpreten Zyklus in Zürich mit den Cameristi della Scala auf, führte das Orchester überdies nach Lausanne und zum Izmir Intenational Music Festival. Außerdem dirigerte er Schönbergs Pelleas und Melisande in der Philharmonie Szczecin und trat anlässlich des Konzertes zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein im Teatro alla Scala di Milano auf.  Zu seinen Dirigaten der vergangenen Saisonen zählten eine Produktion von Mozarts Don Giovanni am Mariinsky Theater in St. Petersburg sowie Sinfoniekonzerte mit dem Mariinsky Orchester auf Einladung ihres legendären künstlerischen Leiters Valery Gergiev. Wilson Hermanto dirigiert zum ersten Mal in Heidelberg.

Robert Schumann steht im Fokus des Konzerts »Deutsche Romantik«. Sechzehn Monate verbringt der Komponist in Heidelberg. Als Jurastudent kommt er am 21. Mai 1829 in die Stadt und verlässt sie am 24. September 1830 wieder – sein Entschluss: Künstler werden! Der ist er längst, als er im Sommer 1848 mit der Realisation einer neuen Idee beginnt: Lord Byrons »Manfred« – nicht als Oper, sondern als dramatisches Gedicht mit Musik. Über das Vorspiel, das heute vornehmlich zu hören ist, schreibt Clara Schumann: »Die Ouvertüre scheint mir eins der poetischsten und fast ergreifendsten Stücke Roberts«. Schumann selbst nennt sie eines seiner »kräftigsten Kinder«. Als »Etwas ganz curioses, glaub’ ich« bezeichnet Robert Schumann hingegen sein »Konzertstück für vier Hörner und großes Orchester«. In der Tat schlägt er mit diesem Werk hinsichtlich Besetzung und Instrumentalbehandlung völlig neue Wege ein. In einem Schaffensrausch komponiert Schumann 1841 die »1. Symphonie«: In nur vier Tagen schreibt er die komplette Partiturskizze! Als »Frühlingssymphonie« bezeichnet, ist sie dennoch keine Programm-Musik, sondern fügt sich nahtlos ein in die klassische Tradition in der Nachfolge von Beethoven und Schubert.

Karten an der Theaterkasse, Theaterstraße 10, unter 06221 58|20 000 oder online im Webshop.

 

Wilson Hermanto dirigiert das 3. Philharmonische Konzert am Mittwochabend +

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Wir freuen uns über die vielfache Würdigung unserer erfolgreichen Arbeit:

  • zahlreiche Nennungen in den Kritikerumfragen der Fachzeitschriften Opernwelt und die deutsche Bühne
  • 2. Platz in der Kategorie »Abseits der Zentren« in der Jahresbilanz der deutschen Bühne
  • 7. FAUST-Nominierung in 7 Jahren für Martin G. Bergers Inszenierung von »Faust (Margarete)«
  • Einladungen zu renommierten nationalen wie internationalen Theaterfestivals

Gerade wurde die jährliche Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt veröffentlicht und das Theater und Orchester Heidelberg erhielt erstmals sieben Nennungen in unterschiedlichen Kategorien. Neben einer Nennung als »Opernhaus des Jahres« gab es zwei Nennungen in der Kategorie »Wiederentdeckung des Jahres« für Porporas »Mitridate« beim Winter in Schwetzingen. Für ihre Interpretation des Farnace in »Mitridate« wurde Shahar Lavi als »beste Nachwuchskünstlerin« genannt; als »Sänger des Jahres« erhielt Martin Piskorski eine Nennung für seinen Faust in der Gounod-Oper. Eine Nennung als »Aufführung des Jahres« gab es für »Don Giovanni«, Regisseur Lorenzo Fioroni wurde als »Regisseur des Jahres« für diese Mozart-Inszenierung genannt.

Zum »Regisseur des Jahres« gewählt wurde Peter Konwitschny, dem wir herzlich gratulieren und auf dessen kommende Regiearbeit wir uns sehr freuen: Er inszeniert bei uns gerade Wolfgang Amadeus Mozarts »Idomeneo«, eine Premiere, auf die man besonders gespannt sein kann.

Aber zunächst ein Blick zurück auf die vergangene Opernsaison: Das Theater und Orchester Heidelberg ist in der Kategorie »Regie/Musiktheater« nominiert für den wichtigsten Preis der deutschsprachigen Theaterwelt DER FAUST. Die Jury nominierte Martin G. Bergers Neufassung von Charles Gounods Oper »Faust (Margarete)«, die im März 2018 in Heidelberg Premiere feierte. Damit ist es dem Theater nicht nur gelungen, zum 7. Mal in der 7-jährigen Intendanz von Holger Schultze für diesen Preis nominiert zu werden, sondern die Nominierung unterstreicht auch die eindrucksvollen Ausnahmeleistungen quer durch die Sparten Schauspiel, Musiktheater, Tanz sowie Junges Theater.

Auch die Fachzeitschrift die deutsche bühne hebt die Inszenierung bei der diesjährigen Kritikerumfrage mit je einer Nennung in den Kategorien »Das innovative Format« sowie »Oper« hervor. Unabhängig davon erhielt das Theater zwei Nennungen in der Kategorie »Abseits der Zentren«, was dem Haus den 2. Platz in dieser Kritikerfrage einbringt. Es folgt eine Nennung in der Kategorie »Gesamtleistung« sowie zwei Nennungen in der Kategorie »Tanz« für Nanine Linnings »Dusk«.

Alle Auszeichnungen auf einen Blick unter »Unser Haus«. 

Mit einer Platzausnutzung von über 90 % blickt das Theater und Orchester Heidelberg auf eine überaus erfolgreiche vergangene Spielzeit zurück:

Zum allerersten Mal überhaupt wurde mit »Beben« eine Inszenierung des Heidelberger Theaters zu den Mülheimer Theatertagen NRW eingeladen. Nach Gastspielreisen in der letzten Spielzeit nach Chile, setzt sich der internationale Erfolg auch diese Spielzeit fort: die beiden Inszenierungen »Beben« sowie »Nimby | Not in my backyard« sind aktuell nach Brasilien, Mexiko und Kuba eingeladen.

Intendant Holger Schultze freut sich über diese Einladungen und Gastspielreisen: »Sie bedeuten eine fantastische Wertschätzung unserer Arbeit als Stadttheater, die nur durch die Leidenschaft und das Engagement aller Mitarbeiter*innen möglich ist.«

Großartige Würdigung unserer Arbeit: Auszeichnungen, Nominierungen, Nennungen, Festivaleinladungen!
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