Theater und Orchester Heidelberg
Januar
19
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Im
Fokus

Theater auf den schönsten Bühnen der Stadt
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Drei letzte Vorstellungen von Peter Turrinis »Josef und Maria«

Der »aufrüttelnd-spannende Theaterabend« (RNZ) mit zwei »hervorragenden« Darstellern (Mannheimer Morgen) wurde Ende des letzten Jahres vom Heidelberger Publikum gefeiert. Aufgrund der großen Nachfrage zeigen wir den berührenden Theaterabend mit Christina Rubruck und Olaf Weißenberg noch drei Mal im neuen Jahr − am 20. und 27. Januar sowie am 6. Februar im Zwinger 1.

Karten an der Theaterkasse, Theaterstraße 10, unter 06221 58 20 000, tickets@theater.heidelberg.de oder online im Webshop.

Foto Ludwig Olah

Foto Ludwig Olah

Letzte Vorstellungen »Josef und Maria« mit Christina Rubruck und Olaf Weißenberg +

Russische Musik steht im Zentrum des 4. Philharmonischen Konzerts am kommenden Mittwoch, 23. Januar

Als »volksfremd und formalistisch« galten viele Kompositionen von Dmitri Schostakowitsch unter der Kulturbürokratie Josef Stalins. Nach Stalins Tod 1953 setzte dann endlich die »Tauwetterperiode« ein – und das »1. Cellokonzert« gilt als Teil der musikalischen Abrechnung des Komponisten mit Josef Stalin. Im Jahr 1959 komponiert, wagt Schostakowitsch hier wieder einige formale und harmonische Experimente – wobei er teilweise auf seine »modernistische Phase« in den 1930er-Jahren zurückgreift: Musik, die Stalin verdammte. Solist ist einer der bekanntesten Cellisten unserer Zeit: Alban Gerhardt.
Deprimiert ist Sergei Rachmaninow nach dem Fiasko seiner »1. Symphonie« – an schöpferische Tätigkeit ist nicht zu denken. Erst Hypnosen und eine psychotherapeutische Therapie bringen Besserung. Dann kommt der internationale Erfolg des »2. Klavierkonzerts« – und der Knoten platzt. Auch die »2. Symphonie« von 1908 wird stürmisch gefeiert − diese steht auf dem Programm des Konzertabends.
Lera Auerbachs »Icarus« aus dem Jahr 2006 fordert eine große Orchesterbesetzung – und ein Theremin. Die Theremin-Virtuosin Carolina Eyck spielt das 1919 erfundene Instrument. Mit Handbewegungen, aber ohne direkte Berührung, werden in einem elektromagnetischen Feld schlanke, sinusartige Töne erzeugt.

Die musikalische Leitung des Konzerts hat der schwedische Dirigent Stefan Solyom, »Echo Klassik«-Preisträger und seit 2014 Chefdirigent des Helsingborgs Symfoniorkester.

Das Konzert am 23. Januar beginnt um 20.00 Uhr, um 19.15 Uhr findet eine Einführung statt.

Karten an der Theaterkasse, Theaterstraße 10, unter 06221|5820 000, tickets@theater.heidelberg.de sowie online im Webshop.

Russische Seele
Auerbach, Schostakowitsch und Rachmaninow im 4. Philharmonischen Konzert am 23. Januar
Außergewöhnliche Neuinszenierung. Regisseur Peter Konwitschny zu seinem »Idomeneo« >

Ein Sommernachtstraum

Ab 22. Januar zurück im Marguerre-Saal!
Das neue Theatermagazin ist da! +

Wir freuen uns über die vielfache Würdigung unserer erfolgreichen Arbeit:

  • zahlreiche Nennungen in den Kritikerumfragen der Fachzeitschriften Opernwelt und die deutsche Bühne
  • 2. Platz in der Kategorie »Abseits der Zentren« in der Jahresbilanz der deutschen Bühne
  • 7. FAUST-Nominierung in 7 Jahren für Martin G. Bergers Inszenierung von »Faust (Margarete)«
  • Einladungen zu renommierten nationalen wie internationalen Theaterfestivals

Gerade wurde die jährliche Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt veröffentlicht und das Theater und Orchester Heidelberg erhielt erstmals sieben Nennungen in unterschiedlichen Kategorien. Neben einer Nennung als »Opernhaus des Jahres« gab es zwei Nennungen in der Kategorie »Wiederentdeckung des Jahres« für Porporas »Mitridate« beim Winter in Schwetzingen. Für ihre Interpretation des Farnace in »Mitridate« wurde Shahar Lavi als »beste Nachwuchskünstlerin« genannt; als »Sänger des Jahres« erhielt Martin Piskorski eine Nennung für seinen Faust in der Gounod-Oper. Eine Nennung als »Aufführung des Jahres« gab es für »Don Giovanni«, Regisseur Lorenzo Fioroni wurde als »Regisseur des Jahres« für diese Mozart-Inszenierung genannt.

Zum »Regisseur des Jahres« gewählt wurde Peter Konwitschny, dem wir herzlich gratulieren und auf dessen kommende Regiearbeit wir uns sehr freuen: Er inszeniert bei uns gerade Wolfgang Amadeus Mozarts »Idomeneo«, eine Premiere, auf die man besonders gespannt sein kann.

Aber zunächst ein Blick zurück auf die vergangene Opernsaison: Das Theater und Orchester Heidelberg ist in der Kategorie »Regie/Musiktheater« nominiert für den wichtigsten Preis der deutschsprachigen Theaterwelt DER FAUST. Die Jury nominierte Martin G. Bergers Neufassung von Charles Gounods Oper »Faust (Margarete)«, die im März 2018 in Heidelberg Premiere feierte. Damit ist es dem Theater nicht nur gelungen, zum 7. Mal in der 7-jährigen Intendanz von Holger Schultze für diesen Preis nominiert zu werden, sondern die Nominierung unterstreicht auch die eindrucksvollen Ausnahmeleistungen quer durch die Sparten Schauspiel, Musiktheater, Tanz sowie Junges Theater.

Auch die Fachzeitschrift die deutsche bühne hebt die Inszenierung bei der diesjährigen Kritikerumfrage mit je einer Nennung in den Kategorien »Das innovative Format« sowie »Oper« hervor. Unabhängig davon erhielt das Theater zwei Nennungen in der Kategorie »Abseits der Zentren«, was dem Haus den 2. Platz in dieser Kritikerfrage einbringt. Es folgt eine Nennung in der Kategorie »Gesamtleistung« sowie zwei Nennungen in der Kategorie »Tanz« für Nanine Linnings »Dusk«.

Alle Auszeichnungen auf einen Blick unter »Unser Haus«. 

Mit einer Platzausnutzung von über 90 % blickt das Theater und Orchester Heidelberg auf eine überaus erfolgreiche vergangene Spielzeit zurück:

Zum allerersten Mal überhaupt wurde mit »Beben« eine Inszenierung des Heidelberger Theaters zu den Mülheimer Theatertagen NRW eingeladen. Nach Gastspielreisen in der letzten Spielzeit nach Chile, setzt sich der internationale Erfolg auch diese Spielzeit fort: die beiden Inszenierungen »Beben« sowie »Nimby | Not in my backyard« sind aktuell nach Brasilien, Mexiko und Kuba eingeladen.

Intendant Holger Schultze freut sich über diese Einladungen und Gastspielreisen: »Sie bedeuten eine fantastische Wertschätzung unserer Arbeit als Stadttheater, die nur durch die Leidenschaft und das Engagement aller Mitarbeiter*innen möglich ist.«

Großartige Würdigung unserer Arbeit: Auszeichnungen, Nominierungen, Nennungen, Festivaleinladungen!
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