7. Philharmonisches Konzert

Benjamin Britten: Sinfonia da Requiem op. 20 / Gustav Mahler: Kindertotenlieder für Singstimme und Orchester / Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 101 D-Dur Hob. I:101 »Die Uhr«

Konzert
Musensaal, Congress Center Rosengarten Mannheim
Bariton
Yannick Debus
Musikalische Leitung
Anna Rakitina

Der Tod des eigenen Kindes: Innerhalb weniger Wochen macht Dichter Friedrich Rückert diese existenziell erschütternde Erfahrung und verarbeitet sie, indem er über 400 Kindertotenlieder schreibt. Jahrzehnte später wählt Gustav Mahler fünf Gedichte aus und formt aus ihnen einen außergewöhnlich bewegenden Liedzyklus. Gleichzeitig gibt er Rückerts eindringlicher Poesie eine weitere Tiefendimension.

Die Sinfonia da Requiem, 1941 in den USA uraufgeführt, ist das erste große Orchesterwerk von Benjamin Britten. Auftraggeber ist die japanische Regierung, um  1939 das 2600-jährige Bestehen der Mikado-Dynastie zu feiern. Britten hält sich kaum an die Vorgaben und komponiert ein alles andere als feierliches Orchesterstück. Gewidmet ist es dem Andenken seiner Eltern – und es enthält eine unbestreitbare Antikriegsbotschaft.

Joseph Haydns Sinfonie Nr. 101 D-Dur »Die Uhr« beschließt das Konzertprogramm. Sie gehört zu den 12 Londoner Sinfonien, die Haydn 1791 bis 1795 für seine beiden Reisen nach London komponierte.

Mit freundlicher Unterstützung durch