Das am Theater Heidelberg gegründete Institut für Kontrolle und Exzess hat für diese Stückentwicklung zum Heidelberger Verbindungswesen recherchiert: Das Team sprach mit Verbindungsstudent*innen, Aktivist*innen und Aussteiger*innen – und soll sogar auf Verbindungshäusern zu Gast gewesen sein. Angetrieben von der Idee, das undurchsichtige Gewebe der Bünde zu durchdringen, ist ein immersiver Theaterabend entstanden. Er erzählt von engen Freundschaften und toxischer Männlichkeit, von geliebten Ritualen und schlecht gealterten Konventionen, von Saufen, Fechten, Ehre – und entwürdigender Gewalt. Ein Abend, der verbindet.
Info
eingeladen zum KUSS-Festival: Hessische Kinder- und Jugendtheaterwoche in Marburg und zu SUMMER UP in Darmstadt
- Ort
- Amtsstübl im Verein Alt-Heidelberg
- Dauer
- 1 Std. 15 Min. keine Pause
- Premiere
- 4. November 2022
- Wiederaufnahme
- 14. Oktober 2026
- Altersempfehlung
- 16+
eingeladen zum KUSS-Festival: Hessische Kinder- und Jugendtheaterwoche in Marburg und zu SUMMER UP in Darmstadt
Die Inszenierung thematisiert Rassismus, Sexismus und Antisemitismus auf sprachlicher Ebene. Alkoholmissbrauch wird auf darstellerischer Ebene thematisiert.
In der Inszenierung kommt Stroboskoplicht und laute Musik zum Einsatz.
»Im Bund sind wir wie Brüder, da kommt nichts dazwischen.«
Besetzung
Team
Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters und Orchesters Heidelberg.