Theresa Immerz

Theresa Immerz ist seit der Saison 2022/23 Ensemblemitglied des Theaters & Orchesters Heidelberg.

Das Repertoire der Ravensburger Sopranistin umfasst u. a. Partien wie Olympia in »Les Contes d’Hoffmann«, Berta in »Il barbiere di Siviglia«, Clorinda in »La Cenerentola«, Sophie in »Werther«, Jano in »Jenufa«, Frasquita in »Carmen«, Marzelline in »Fidelio«, Sophie in »Der Rosenkavalier« sowie Despina in Mozarts »Così fan tutte«. Beim Barockfest Winter in Schwetzingen war sie als Cephalia in »Ulysses«, als Barsine in »Nebucadnezar«, beides Opern von Reinhard Keiser, sowie als Venus in J. S. Kussers »Adonis« zu erleben. In der Uraufführung des europäischen Musiktheaterprojektes »Archiv der Stimmen« übernahm sie den Sopran-Part.

Zudem debütierte sie im April 2019 bei den Osterfestspielen Baden-Baden mit den Akademisten der Berliner Philharmoniker in der Titelrolle bei der Uraufführung der Oper »Clara«. Eine weitere Titelrolle folgte im Dezember 2020 in Freiburg in Gian Carlo Menottis Oper »Amelia goes to the ball«. Im Februar 2022 wirkte sie in der Uraufführung der Kammeroper »Im Thurm« von Markus Höring am Landestheater Tübingen mit. Für ihre Darstellung der Frasquita in »Carmen« bei den Schlossfestspielen Ettlingen 2022 wurde sie mit dem Preis als beste Darstellerin ausgezeichnet. Außerdem war sie 2021 Finalistin beim Paula Salomon-Lindberg-Wettbewerb.

Ihre künstlerische Ausbildung wurde durch Meisterkurse bei Prof. Marina Sandel, Prof. Christiane Iven, Prof. Malcolm Walker, Prof. Thomas Heyer, und durch die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Elias Grandy, Clemens Flick, Dietger Holm, Marc Niemann und Prof. Scott Sandmeier bereichert. Weitere Impulse erhielt sie im Bereich Lied von Prof. Matthias Alteheld und Prof. Pauliina Tukiainen sowie im Rahmen der Liedakademie Trossingen.

Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik Freiburg in der Klasse von Prof. Katharina Kutsch.