Das Licht der Welt

von Raphaela Bardutzky

Uraufführung
Uraufführung
Schauspiel
Marguerre-Saal
auf Deutsch und Englisch / mit deutschen und englischen Übertiteln
[empfohlen ab 16 Jahren]

Zelt, Isomatte, Schlafsäcke, Wärmflasche: So steht es auf der Packliste des Protestcamps im Internet, aber die Wärmflasche ist das wichtigste, denn Rodungssaison ist im Winter – und Besetzungen kein Ponyhof. Die tägliche Wärmflaschenausgabe beim Awarenesszelt ist also ein wichtiger Fixpunkt im Tagesablauf, das lernt Rabe, Neuankömmling im Camp, schnell. Eigentlich wollte sie nur ein paar Tage bleiben, aber aus Tagen werden Wochen und sie wird diesen Ort als ihr Zuhause bezeichnen. Oder wird es ihr Zuhause gewesen sein? In ihrem neuen Stück »Das Licht der Welt« spielt Raphaela Bardutzky nicht nur mit Zeiten, sondern auch mit Erwartungen einer jungen Generation an das eigene Leben. Und so begegnet mensch sechs Menschen mit unterschiedlichen Biografien, die eines vereint: Sie sind jung – und sie kämpfen ganz unbedingt für eine Zukunft, die nicht nur klimagerecht, sondern wie die Lebensrealität ihrer Generation diverser, feministischer, queerer und migrantischer ist. Genau deshalb: Wie umgehen mit einer Welt, die offensichtlicherweise den Bach runtergeht? Was lässt sich (Polizei-)Gewalt entgegensetzen? Und wie sieht ein Miteinander aus, das Zukunft ermöglichen könnte?

Mit »Fischer Fritz« war Raphaela Bardutzky bereits für den Autor*innenwettbewerb des Heidelberger Stückemarkts 2021 nominiert, ihr Text zählt 2022 zu den Gewinnerstücken der Autor*innentheatertage am Deutschen Theater Berlin. Die Dramatikerin gehört außerdem zum Kurator*innen- Team der LIX Lesereihe im Münchner Theater HochX.
 

»Das Licht der Welt« wird uraufgeführt im Rahmen von Remmidemmi. Das Widerstandsfestival und ist am 7., 8. und 9. Oktober 2022 zu sehen auf Route 1: Boykotteur*innen, Route 2: Dissident*innen, Route 3: Tortenwerfer*innen, Route 4: Aktivist*innen, Route 5: Guerillas und Route 6: Whistleblower*innen.

Lichtdesign
Ralf Kabrhel
Sounddesign
Dramaturgie
Übertitelübersetzung und -inspizienz
Anna-Julie Klein
Regieassistenz
Goldie Röll
Inspizienz
Joris Freisinger
Soufflage
Sara Eichhorn
Dolmetscher*innen
Oleksandra Popek, Maria Stummer, Volodymyr Budarnyi
Bühnenbildassistenz
Ari Elbert
Regiehospitanz
Yutao Yan
Künstlerische Leitung
Holger Schultze
Künstlerische Produktionsleitung
Felix Heimbach, Michael Letmathe
Mitarbeit Produktionsleitung
Catherine Schlüter
Technischer Direktor
Peer Rudolph
Assistentin des Technischen Direktors und Organisation
Aysha Tetzner
Technisches Büro, Assistentin der Technischen Leitung
Nadine Bork
Technischer Produktionsleiter
Jens Weise
Leiterin der Bühnentechnik
Michaela Abts
Veranstaltungsleiter Bühnentechnik
Andreas Murph Leirich
Leiter der Beleuchtungsabteilung
Ralf Kabrhel
Beleuchtungsmeister
Ralf Kabrhel
Videotechniker*innen
Lea Fröhlich, Hanna Green, Tom Wernecke
Leiter der Tonabteilung
Alexander Wodniok
Tonmeister*innen
Luisa Lange, Konstantin Springer
Leiterin der Kostümabteilung
Katharina Kromminga, Kristina Flachs (Stellv.)
Kostümmalerin
Kristina Flachs
Leiterin der Ankleiderei
Sabrina Flitsch
Gewandmeisterin
Alexandra Partzsch
Praktikantinnen
Xenia Jorich, Clara Wilkening, Anne Mauch (FSJ)
Chefmaskenbildnerin
Kerstin Geiger, Martina Müller (Stellv.)
Abendmaske (alternierend)
Kerstin Glinz, Marlene Miensopust
Stellvertretender Leiter der Requisite
Jürgen Kohl-Wilz
Requisite
Esther Hilkert, Frank Schwabe, Steffi Schumann, Josef Cernohous
Leiter des Malersaals
Dietmar Lechner
Leiter der Dekorationswerkstatt
Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei
Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei
Klaus Volpp

Der Festivalpodcast »Remmidemmi/Hinterbühne« gibt Einblicke in die Köpfe hinter den Stücken.
Im Gespräch beim Podcast #02: Raphaela Bardutzky, Lene Grösch und Daniela Löffner

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Trailer von Siegersbuschfilm

Von Regisseurin Daniela Löffner »lebhaft und doch sensibel inszeniert« sei das »gut gebaute[…]« Stück von Raphaela Bardutzky, meint Ralf-Carl Langhals im Mannheimer Morgen (10. Oktober 2022). Serviert werde hier kein »einseitiger Agitprop-Salat« sondern auch »Raum für Selbstreflexion« und durch die eingeflochtene »Abtreibungs- und Liebesgeschichte« werde zu einem »echten Theaterstück«, was sonst vielleicht »Thesenfläche« geblieben wäre. Auch das »muntere[…] zweisprachige Ensemble« trage bei zum »klugen wie kurzweiligen Theaterereignis« bei.