Theater und Orchester Heidelberg
Schon längst gehört der Heidelberger Stückemarkt zu den traditionsreichen Festivals für zeitgenössische Dramatik in Deutschland. Bereits zum 37. Mal findet er 2021 statt. Die Mischung aus aktuellen Theatergastspielen, Wettbewerben für neue Autor*innen, Partys sowie Podiums- und Publikumsdiskussionen wäre an sich schon unschlagbar. Richtig spektakulär wird sie aber erst durch die Präsentation der Theaterszene eines jährlich wechselnden Gastlandes.
An 10 Tagen im Frühling präsentiert der Heidelberger Stückemarkt seit 1984 die Avantgarde des Theaters: Neue Stücke werden gelesen und herausragende Uraufführungen zu Gastspielen eingeladen. >
Das Programm wird zum Vorverkaufsstart Mitte März 2021 bekannt gegeben.

Der Heidelberger Stückemarkt wird zum ersten Mal in seiner 36-jährigen Geschichte nicht stattfinden. Beteiligte Künstler*innen sollen trotzdem geehrt werden, die Manfred Lautenschläger-Stiftung erhöht das Preisgeld.

Der Stifter des Preisgeldes für den jährlichen Autor*innenwettbewerb, die Manfred Lautenschläger-Stiftung, erhöht das Preisgeld von 10.000 auf 12.000 Euro. Der Gewinn wird gleichmäßig auf die sechs für den Autor*innenpreis Nominierten verteilt. Jeder*jede der Künstler*innen erhält somit 2.000 Euro.

Die Manfred Lautenschläger-Stiftung sowie das Theater und Orchester Heidelberg zeigen sich damit solidarisch mit freischaffenden Künstler*innen und Autor*innen. Intendant Holger Schultze dankt dem Stifter für die schnelle und unkonventionelle Lösung und setzt in dieser Zeit der Krise, in der Solidarität wichtiger ist als der Wettbewerbsgedanke, ein wichtiges Zeichen.

Statt öffentlicher Lesungen der für den Wettbewerb nominierten Stücke präsentiert das Theater die Werke der Autor*innen in digitaler Form. Auf welche Art und Weise, ist derzeit noch in Klärung. Das Theater und Orchester Heidelberg sucht gemeinsam mit seinem Medienpartner nachtkritik.de nach Lösungen.

Auch das Preisgeld für den diesjährigen Jugendstückepreis, gestiftet durch das Unternehmerehepaar Bettina Schies und Klaus Korte, wird zu gleichen Teilen auf die Autor*innen der nominierten Gastspiele aufgeteilt.

Der Nachspielpreis kann in diesem Jahr leider nicht vergeben werden.

Litauen wird statt 2020 in einem anderen Jahr Gastland des Heidelberger Stückemarktes werden. Wann genau, ist ebenfalls in Klärung.

Absage der Festivalausgabe 2020   +++   Manfred Lautenschläger-Stiftung erhöht Preisgeld auf 12.000 Euro +
Mehr Infos und Hintergründe zu den Autor*innen im Wettbewerb des Stückemarkts im Festivalportal von nachtkritik.de >